Bei einer Kundgebung auf dem Münchner Marienplatz und einem anschließenden Demonstrationszug protestierten nach Polizeiangaben rund 5.000 Menschen gegen das Treffen. Die Organisatoren der Aktionen sprachen sogar von 10.000 Teilnehmern.

Auf Plakaten der Konferenzgegner stand "Ausreiseverbot für die Bundeswehr", "Abrüstung statt Sozialabbau" oder "Stoppt die weltweiten Kriege der NATO-Staaten". Die Proteste verliefen nach Polizeiangaben ohne nennenswerte Störungen.

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Zum Schutz der Sicherheitskonferenz waren in München rund 4.000 Polizisten zusammengezogen worden, Hunderte von Polizeifahrzeugen prägten das Stadtbild.

Bereits am Freitag hatten mehrere hundert Menschen gegen die 40. Münchner Sicherheitskonferenz demonstriert. Dabei nahm die Polizei 28 Demonstranten unter anderem wegen Verstößen gegen das Versammlungs- und Waffengesetz, Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung fest.

Außerdem kesselte die Polizei am Freitag mehrere kleinere Gruppen ein und nahm 147 Protestierer in Gewahrsam. Sie hatten nach Polizeiangaben versucht, eine Straße zu blockieren.

Unter den Demonstranten war auch Liedermacher Konstantin Wecker.

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(dpa/AP)