München Lexikon Was ist ein bayerisches Sieben-Gänge-Menü?

Von einer Wurstsemmel mit Sechserpack Bier, barocken Bäuchen und der Definition von Stenz: Ein Büchlein hat die spitzfindigsten und lustigsten Zitate von Münchner Autoren gesammelt.

Im Thiele-Verlag ist "Das kleinste und witzigste München-Lexikon aller Zeiten" (von Alexander Kluy) erschienen. Nur 10 mal 10 Zentimeter ist das Büchlein groß. Dennoch ist der Titel ein wenig anmaßend. Bei der Lektüre liegt man nicht kichernd auf dem Boden, aber kurzweilig ist sie allemal. Zu jedem Buchstaben des Alphabets sind mehrere Zitate von Münchner Autoren gesammelt, die mal komisch, mal bissig und mal gespickt mit Lebensweisheiten sind. sueddeutsche.de präsentiert eine Auswahl.

A wie Aussehen

Der Autor R.W.B. McCormack, eigentlich der Amerikanistikprofessor Gert Raeithel, hat 1991 das Buch "Tief in Bayern. Eine Ethnographie" geschrieben. Darin widmet er sich auch dem äußeren Erscheinungsbild der Münchner:

"Der neuzeitliche Münchner gleicht anthropometrisch den Fassaden seiner Zweckbauten. Barock sind an ihm nur noch Bauch- und Kinnpartie."

Bild: iStockphoto/Ljupco Smokovski 23. März 2011, 09:122011-03-23 09:12:01 © sueddeutsche.de/wib