Der Kreisjugendring beobachtet starke Aktivitäten - München ist inzwischen Zentrum der Organisation.
Die Expansionsstrategie der Scientology-Organisation zielt immer mehr auf Kinder und Jugendliche ab: Nach Versuchen, in der Schülernachhilfe Fuß zu fassen, und dem Aufbau einer inzwischen verbotenen Kindertagesstätte umwerben Scientologen nun Jugendverbände.
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Seit den neunziger Jahren hat Scientology München kontinuierlich zum Zentrum der Organisation ausgebaut. (© Foto: Andreas Heddergott)
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Zuletzt lud eine Scientology-Initiative zum Tag "Jugend für Menschenrechte" ein. Der Verfassungsschutz und der Sektenbeauftragte der evangelischen Landeskirche, Wolfgang Behnk, warnen vor den subtilen Methoden der "Psycho-Organisation".
Der Kreisjugendring (KJR) in München sah sich in der zweiten Märzwoche zu einem Hinweis an andere Jugendverbände veranlasst: "Scientology macht sich systematisch an Jugendgruppen im Stadtgebiet heran", heißt es in der Warnmeldung, die der KJR an alle Ortsgruppen und Vereine ausgegeben hat. Zunächst biete sich ein Anrufer für "persönliche Gespräche" an, er wolle über das Projekt "Jugend für Menschenrechte" sprechen.
Dahinter stecke jedoch in Wahrheit Scientology. Später sei auch schriftlich eine Einladung zu einem Jugendtag zum Thema Menschenrechte erfolgt. Dieses Treffen fand im Hotel Vier Jahreszeiten-Kempinski statt, woran sich allerdings aufgrund des KJR-Hinweises keine Jugendlichen der Verbände beteiligt hätten, wie Ingrid Zorn sagt.
Stattdessen nahmen daran mehrere Jugendliche teil, die bei Scientology Mitglieder sind. Die Sprecherin des Kreisjugendrings berichtet, "dass in jüngster Zeit Scientology ganz massiv an Jugendliche herantritt und für sich wirbt".
Michael Feiler vom Landesamt für Verfassungsschutz bezeichnet das Vorgehen der Organisation, die sich selbst als Kirche bezeichnet, als Teil einer "Expansionsstrategie". Laut Verfassungsschutz stagnieren die Mitgliederzahlen von Scientology - derzeit sind es in Bayern rund 2600 und bundesweit etwa 6000 Mitglieder.
Deshalb würden nun vermehrt Jugendliche angesprochen, erklärt Feiler und zählt als Beispiel die Nachhilfeangebote auf, die Scientology auch in München zu etablieren versucht habe. Der soeben vorgelegte Verfassungsschutzbericht verwies wieder auf die verdeckten Angebote für Schüler von Scientology: 13 solcher Nachhilfeeinrichtungen sind bislang in Bayern bekannt geworden.
Die Nachwuchsgewinnung zielt laut Verfassungsschutz mittlerweile sogar auf noch jüngere Kinder ab: Die Stadt ließ, wie berichtet, erst im Januar eine seit Sommer 2007 von Scientologen betriebene Kindertagesstätte in München schließen.
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Die neueste Antwort
welch blödsinn dieser kommentar - evangelische kirche ist nun mal nicht verfassungsfeindlich und muss daher auch nicht überwacht werden und darf daher selbstverständlich für junge menschen werben
scientology ist und bleibt brandgefährlich!! diese sekte ist menschenverachtend, menschenzerstörend und einzig auf profit und gewinn ausgerichtet!
scientology zerstört menschen, bewusstsein und schlussendlich auch kulturen und gesellschaften!
ein sektenbauftragter muss und braucht definitiv KEIN atheist zu sein!
es gibt hier immer noch einen gewissen kulturellen hintergrund und die neuerliche sekte der atheisten (zumeist ja eh nur kirchenkritiker gehen schon auf den sack da sie überall plötzlich mitmarschieren - was haben atheisten auf einem z.b. csd zu suchen???)
nur soviel am rande
Ich selbst wohne in München und sehe "Heilige" und "Erleuchtete" fast täglich und zwar überall. Scientologen, Zeugen Jehovas, Soulsaver, Church of Satan hatten auch mal versucht einige meiner Bekannten anzuwerben. Gegen diese wird jedoch nichts unternommen. Die Soulsaver gehören meiner Ansicht nach zu der radikalsten christlichen Bewegung, welche ich persönlich je erblickt habe. Diese sehen z.B. Homosexualität als eine Krankheit und Behinderung an, welche nur durch den Herrn Christus geheilt werden kann.Diese und weitere recht feindliche und intolerante Aussagen kann ich mit einigen gespeicherten Bildern von ihrer Website belegen. Diese stehen jeden Samstag im Stadtzentrum und dürfen ihre Bücher problemlos verkaufen und mit vielen Jugendlichen Gespräche führen und diese anwerben. Seit einigen Monaten sind diese auch an der "Münchner Freiheit", dem Ort wo auch viele Jugendliche, aufgrund von zahllosen Bar's und dem Englischen Garten, weggehen.
Die Zeugen Jehovas sind sehr stark in der Innenstadt vertreten und ich sah dort vor kurzem einen fanatischen Mann, welcher mit einer Bibel in der Hand etwas von dem "Rechten Weg zum Herrn" schrie.
Ich selbst bin ein Ateist, oder wie ich teilweise von diesen Menschen genannt wurde, Heide. Jedoch ist Schientology mit Sicherheit nicht die einzige Gefahr für die Jugendlichen der heutigen Zeit. Soulsaver beschäftigt sich zum Beispiel fast ausschliesslich nur mit diesen und keiner unternimmt etwas gegen ihre radikalen Online-Foren und ihre Stände.
Und das beste daran... Wir haben einen unparteischen evangelischen Sektenbeauftragten.....
Die Vorwürfe des Inlandsspionagedienstes, dessen Aufgabe es gemäß eigenem Namen wäre, die Verfasssung zu schützen, sind infam. Wer schütz uns eigentlich vor einem Verfassungsschutz, der ein Eintreten für die Menschenrechte derartig in den Schmutz zu ziehen versucht? Dem evangelischen Sektenbeauftragten sei gesagt, dass man auch jede Veranstaltung seiner Kirche, welche Jugendliche einlädt, als Mitgliederanwerbung auslegen könnte. Hier wird offensichtlich mit zweierlei Maßstäben gemessen.
'Demokraten reden und diskutieren miteinander und treten nicht gegen fremdes Eigentum und gegen andere Menschen !'
Was hat Scientology mit Demokratie zu tun? ;o)
Meiner Meinung nach vergleichen Sie Äpfel mit Zitronen ...
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