München heute Ärger über Reisebusse / MVV-Tarifreform / Münchens erste Start-up-WG

Beengte Verhältnisse: Wenn die Busfahrer keine Parkplätze finden, lassen sie die Touristen kurzerhand oft auf der Straße aussteigen.

(Foto: Robert Haas)

Und was die Stadt sonst bewegt.

Von Birgit Kruse

Wer in diesen Wochen mit dem Auto fährt, merkt sofort: Es sind Ferien im Freistaat. Zu kaum einer anderen Jahreszeit ist es so leer auf Münchens Straßen. Selbst vor roten Ampeln steht man ausnahmsweise nur für eine Phase. Stau? Nicht in diesen Wochen.

Von wegen. Denn während viele Münchner die Stadt in Richtung Sommerfrische verlassen haben, bringen Reisebusse zahlreiche Touristen in die Stadt, genauer gesagt: ans Isartor. Von den Halteverbotsschildern lassen sich die Fahrer meist nicht abschrecken. Zeitweise versuchen so viele Busse anzufahren, dass auch in zweiter Reihe gehalten wird. Und seit die Arbeiten für die neue Tiefgarage unter dem Thomas-Wimmer-Ring begonnen haben und die Bushaltestelle der Baustelle zum Opfer gefallen ist, scheint die Abbiegespur vor dem Isartor beinahe schon ein rechtsfreier Raum, schreibt mein Kollege Andreas Neukamm.

Beim Münchner ist dann eben auch mal Schluss mit der bajuwarischen Gelassenheit. Von Chaos will das Kreisverwaltungsreferat zwar nicht sprechen, gehandelt wird nun aber doch - mit mehr Kontrollen. Denn eines glaub man zu wissen: Je öfter eine Politesse oder ein Politeur (ja, so lautet die männliche Bezeichnung) vor Ort ist, desto besser.

Das Wetter: Tagsüber scheint die Sonne bei maximal 31 Grad. Ab Nachmittag immer mehr Wolken, Regen und Gewitter sind möglich.

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