Von Autofahrer übersehen und angefahren: Auf Münchens Straßen ist schon wieder ein Radler schwer verletzt worden. Das und mehr im Ticker.
Schwer verletzt wurde eine 23-jährige Radfahrerin beim Zusammenstoß mit einem Auto am Mittwochabend in der Innenstadt. Der 34-jährige Fahrer des Wagens übersah die von links kommende Frau, als er mit seinem Auto aus einer Hofausfahrt in die Landwehrstraße einbiegen wollte. Die Fahrradfahrerin wurde mit Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus gebracht.
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Nicht aufgepasst hat ein 34-jähriger Autofahrer: Er hat eine 23-jährige Radlerin übersehen. Beim Zusammenstoß mit dem Auto verletzt diese sich schwer. (© Foto: ddp)
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Ich finds auch ziemlich krank, dass speziell LKW-Fahrer einen Freifahrtschein zur vorsätzlichen Tötung bekommen.
Wenn man jemanden aus den Weg räumen will, braucht man eigentlich nur mit einem LKW auf dessen Radl-Stammstrecke rumkurven.
Der Freispruch ist garantiert.
Da fragt man sich schon wo wir eigentlich leben... in einer absoluten Autolobby-Stadt eben, da helfen die Grünen scheinbar auch nicht mehr viel!
Zum Schutz des Autofahrers in diesem Fall muß ich allerdings auch anmerken, dass die meisten Radwege in München ein absoluter Witz sind. Oft wird ein dicker Strich auf dem ansonsten unveränderten Bürgersteig als "Radweg" verkauft. Links neben der Radspur sind dann direkt Autos geparkt, die ja irgendwie ein- und aussteigen müssen und rechts von der Radspur hat man blinde Fußgänger und Hofausfahrten wo einen die Autofahrer schnell mal übersehen.
Da sind natürlich Unfälle vorprogrammiert und ich habe es auch nur meinem Schutzengel und schnellen Reflexen zur richtigen Zeit zu verdanken, dass noch nichts Schlimmeres passiert ist.
... eine Radlerin auf dem Radweg nicht beachtet, was für Chancen hätte denn dann ein zufällig anwesender Fußgänger gehabt? Normalerweise kommt ja erst ein Gehweg und dann der Radweg?
Vielleicht gibt es wieder ein Urteil, dass das langsame und vorsichtige Heraustasten aus einer einfahrt nicht zumutbar ist?
Die Damen auf dem Rad war ordnungsgemäß auf einem Radweg unterwegs.
Radwege sind einfach ein Sicherheitsrisiko, aber dass erkennen die Städteplaner einfach nicht an. Jede Kreuzung ist somit ein Unfallrisiko, bei Mischverkehr oder Radweg auf der Fahrbahn integriert, würde so etwas nicht passiere. Aber nein, die Münchner Radwege müssen ja schön abgetrennt sein, mit Grünstreifen, parkenden Autos die jedem Autofahrer die Sicht auf den Radweg nehmen.
bin ich auch, aber es würde schon was bringen, wenn auch mal rote Ampeln beachtet werden. Aber die Fussgänger machen es ihnen ja vor.
Bei diesem Fall steht der Schuldige aber fest.