Bald auf dem Trockenen: In Bussen, U- und S- Bahnen darf ab Samstag kein Alkohol mehr getrunken werden. Das und mehr im Ticker.
Pulle weg in U-Bahn, Bus und Tram: Das bislang nur in den U-Bahnhöfen gültige Alkoholverbot wird nun auch auf die Fahrzeuge ausgedehnt. Vom 1. August an dürfen die Fahrgäste keine alkoholischen Getränke mehr einnehmen - mit Betonung auf "einnehmen", denn wer nur eine Kiste Wein oder Bier zum nächsten Isarfest transportiert, kann dies auch weiterhin tun.
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In Zukunft darf in den öffentlichen Verkehrsmitteln des MVG kein Alkohol mehr getrunken werden - der Transport ist aber weiterhin erlaubt. (© Foto: ddp)
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Hintergrund des MVG-weiten Bier-Banns ist eine von dem Verkehrsunternehmen in Auftrag gegebene Studie, derzufolge sich auch weniger ängstliche Fahrgäste durch Alkohol trinkende oder betrunkene Mitreisende verunsichert fühlen. Eine weitere Untersuchung hatte eine 83-prozentige Zustimmung zu dem Verbot ergeben.
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Die neueste Antwort
...ist das Alkoholverbot in den öffentlichen Verkehrsmitteln ein alter Hut.
Mein Vorredner scheint zu vergessen, dass sich das Verbot nicht nur auf Dosenbier beschränkt sondern generell auf das Trinken von Alkohol - auch wenn sich das Behältnis verschrauben lässt.
Auf wenn generell der Eindruck entsteht der Staat und die Kommunen greifen mit ihrem Regulierungsanspruch immer stärker zu Unrecht in die Privatsphäre und Freiheit des Bürgers ein, so sind manche Regulierungen dennoch sinnvoll - wie diese hier.
Öffentliche Verkehrsmittel dienen der Beförderung und es sollte auch am Wochenende und da auch am Abend möglch sein, dass die feierende Jugend ihr Vorglühen, wenn schon nötig, in der Natur zelebriert - auch in der Freiburger Innenstadt. Aber es muss nicht sein, dass der Alkoholpegel in Bus und Bahn erhöht wird und das damit steigende Interaktionspotenzial von allen Beförderten geteilt werden muss.
Denn es besteht definitv ein Unterschied zwischen Trinken im öffentlichen Raum und Trinken in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Nur zu dumm, dass man dann das bier noch nicht mal in der u-bahn entsorgen kann - denn die mülleimer hat die mvg ja bekanntlich fast alle abmontiert.
Aber das die mvg kunden die mülleimer in den waggons vermissen hat die ominöse umfrage sicher auch ergeben ( wo kann man diese eigentlich einsehen). Das aber würde geld kosten und wirs somit verschwiegen. Die beförderungsbedingungen umzuschreiben is halt einfacher und billiger.
Jetzt müssen halt die biertrinker auf das ekelige discounterbier umsteigen - dies kann man bei einer kontrolle zuschrauben und geschlossene getränke darf man ja weiterhin mit sich führen. Ein weiteres kapitel in der rubrik: "dumme regel mit dummen ausnahmen aushebeln"
Na denn prost...
Wie schön, dass München immer ordentlicher und sauberer wird.
Komischerweise führt die Tatsache, dass auch die Präsenz der U-Bahn-Sheriffs und der Überwachungskameras Angst machen kann, zu keinerlei Reaktionen.