Rekorde bei den Mieten: Die Stadt bleibt trotz Finanzkrise begehrt. Noch nie war das Wohnen in München so teuer wie zurzeit.
Rekorde bei den Mieten: Noch nie war das Wohnen in München so teuer wie zurzeit. Im vergangenen Jahr stiegen die Preise um bis zu 9,1 Prozent. Historische Höchststände gibt es bei Altbauwohnungen, Nachkriegsbauten sind wieder so teuer wie beim bisherigen Hoch 2002. Und eine Linderung ist nicht in Sicht: Der Immobilienverband Deutschland Süd (IVD) geht trotz Finanzkrise davon aus, dass die Preise tendenziell weiter steigen werden.
Die Nachfrage ist deutlich größer als das Angebot, der Wohnungsbau kommt nicht hinterher. Die Folge: Die Mieten werden 2009 so hoch wie nie zuvor sein. (© Foto: Haas)
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"Folgen der Finanzmarktkrise kann man im Münchner Mietwohnungsmarkt überhaupt nicht erkennen", sagte Stephan Kippes vom IVD-Marktforschungsinstitut bei der Vorstellung von dessen Herbstgutachten. Im Gegenteil: Wer aktuell in eine Altbauwohnung ziehen will, zahlt dafür durchschnittlich einen Euro mehr Kaltmiete pro Quadratmeter als noch vor einem Jahr - 13 Euro ermittelten die IVD-Marktforscher, ein Anstieg um 8,3 Prozent.
Für Wohnungen in "Bestandsbauten" seit der Nachkriegszeit, die zwischen etwa 1950 und 2007 erstellt worden sind, werden im Schnitt zwölf Euro fällig. Das ist ebenfalls ein Euro mehr als Ende 2007, der Anstieg liegt hier bei 9,1 Prozent. Bei den Bestandsbauten ist damit allerdings gerade die Marke aus dem Frühjahr 2002 erreicht, dem bisherigen Höchststand auf diesem Sektor.
Mit diesen Werten legt der Münchner Markt im bundesweiten Städtevergleich noch ein gutes Stück drauf. Bei den Mieten führt die Stadt dort laut IVD ohnehin mit weitem Abstand vor Stuttgart, Heidelberg und Mainz. Die nächste Millionenstadt ist Hamburg auf Rang fünf.
Der IVD ermittelt die aktuellen Zahlen auf der Basis von Informationen, die bayernweit 225 Marktbeobachter zusammentragen. Sie bilden die Entwicklung bis einschließlich Oktober ab. "Da ist die Finanzkrise also schon mit drin", sagt Kippes. Außerdem zeige sich auch bis jetzt im Dezember keinerlei Entspannung auf dem Markt. Bei etwas so Existenziellem wie einer Mietwohnung "kann man nicht einfach ein wenig sparen". Als Folge der Krise könnten zwar manche Mieter eine Entscheidung zum Umzug in eine größere Wohnung aufschieben. Das sei aber auch das einzige, was Milderung bringen könnte.
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in München, die bereit sind Mietwohnungen zu bauen und zu einem fairen Preis zu vermieten. Dies scheint aber nicht im Sinne der Stadtverwaltung zu sein. Anders kann ich mir eine jahrzehntelange Gängelung, Verzögerung und Behinderung durch Behörden in einigen Stadtteilen nicht erklären.
Die Krönung war in einem Fall der Verweis das ganze doch an große Bauträger abzugeben, da damit die Sache vereinfacht und beschleunigt werden könne. Bei diesem Ratschlag mußte ich an eine mögliche Verflechtung von privaten und öffentlichen Stellen denken ...
@LouisXIV
Vielleicht liegt es aber auch daran, das die potentiellen mieter kein bock haben ihrem "befreundeten Makler" für schrott immos auch noch 2000+x euro provision zu bezahlen!
Makler sind in münchen sowiso ein überflüssiges übel. Wenn es nicht so einfach wäre für hausverwaltungen und vermieter sich an den provisionen mittels "kickbacks" zu bereichern.
Leichter kann man (sein) geld nicht "verdienen" bzw verplämpern.
Makler in münchen kommt im ansehen gleich nach Abmahnanwalt.
Wann regelt der gesetzgeber endlich (wie es in anderen ländern auch ist), das der markler von dem bezahlt wird der ihn auch beauftragt (meistens eben vermieter) UND deren arbeit er auch abnimmt (auch dem vermieter)
Nachlese in anderen Tageszeitungen zeigt: Nicht nur dass die Betsandsmieten für Nachkriegsbauten nicht höher sind als 2001/2002, nein, bei den Neuvermietungen ist es sogar so, dass der Stand von 2002 noch verfehlt wird um 50Cent. Was da die Überschrift soll, frag ich mich wirklich. Das ist doch hier in der SZ immer ein den Markt-Hoch-Rufen.
...wenn Sie schreiben: "Man halte mal Rücksprache mit einem befreundeten Makler. Der wird Ihnen sagen, dass sie die üblichen 70er, 80er- Jahre Wohnungen zur Zeit noch nicht mal mehr zum Preis des Mietspiegels loswerden, wenn sie einigermaßen Ansprüche an ihre Mieter stellen und nicht jeden nehmen wollen."
JA! Vor allem, wenn man nicht jeden nehmen will, der schon beim ersten Gespräch einen "unsoliden" Eindruck oder den eines Streithansels vermittelt. Ich lasse meine Wohnung in München aus den 70er Jahren (ursprünglich zu einem sehr zivilen Preis in sehr guter Wohnlage angeboten) inzwischen ungenutzt leerstehen, denn meine Erfahrung ist: Vermieten ist genauso schlimm wie erben: Unendlicher Zwist vorprogrammiert.
Sie sind also Hartz-IV-Empfänger ? Gestern schrieben Sie, dass sie acht Stunden täglich bei Lidl an der Kasse sitzen.
Ich glaube ja beides nicht. Vermutlich sitzen Sie in Anzug und Schlips am PC und bezahlt werden Sie von der INSM. Wie nennt sich Ihre Stelle ? Propaganda-Sachbearbeiter ?
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