Die Polizei hat in Modena und Genf zwei Messerstecher festgenommen. Die Männer verletzten im Juli 1996 in München einen Schreiner schwer.
Nach zwölf Jahren ist die Flucht zu Ende: Die Polizei hat in den vergangenen Wochen in der Schweiz und in Italien zwei Männer festgenommen, die im Juli 1996 in München einen damals 23 Jahre alten Schreiner schwer verletzt haben. Die beiden aus dem Kosovo stammenden Cousins Enver und Rexhep K. hatten im U-Bahnhof Heimeranplatz gemeinsam mit einem Bekannten den Schreiner brutal niedergestochen.
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Das Opfer hatte die drei 17 und 18 Jahre alten Männer auf das Rauchverbot aufmerksam gemacht. Die drei schlugen daraufhin auf den Mann ein. Enver K., mit 17 der jüngste der Gruppe, zückte ein Messer und stach neun Mal auf Brust und Rücken ein. Der Schreiner überlebte schwer verletzt, musste aber sechs Wochen lang in ein künstliches Koma versetzt werden.
Das Tätertrio konnte damals flüchten. Zwei Monate später wurde einer der beiden 18-jährigen Mittäter festgenommen. Er war in München geblieben, während sich die beiden anderen ins damalige Jugoslawien abgesetzt hatten. Der Gefasste wurde wegen Beihilfe zum versuchten Totschlag zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe verurteilt, die er auch absaß. Er hatte den Ermittlern die Namen seiner Mittäter genannt. Diese besorgten sich allerdings gefälschte Papiere und lebten in den vergangenen Jahren im italienischen Modena und in Genf in der Schweiz.
Die beiden Festnahmen sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Zielfahndern der Münchner Polizei mit Kollegen aus Italien und der Schweiz. Gemeinsam hatten sie die jeweiligen Aufenthaltsorte der Flüchtigen ausfindig gemacht. Der Haupttäter Enver K. wurde am 8. November in Modena festgenommen, er hatte dort mit belgischen Papieren gelebt. Er sitzt seither dort in Haft. Am vergangenen Donnerstag, 11. Dezember, nahmen Schweizer Fahnder Rexhep K. in der Nähe von Genf fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. Die Staatsanwaltschaft München I beantragt nun die Auslieferung der beiden Männer. Über die Details der Arbeit der Zielfahnder schweigt die Münchner Polizei.
Der mittlerweile 35-jährige Schreiner hat sich von den Folgen des Angriffs erholt. Er hat keine bleibenden Schäden davongetragen.
(SZ vom 15.12.2008)
Die neueste Antwort
harte Strafen bekommen. Jugendlichkeit ist keine Entschuldigung fuer ein derartige brutales Verbrechen.
Da hab ich doch zwei Artikel gefunden, -beide raucher und/oder ausländerfeindlich und natürlich zweimal fast den gleichen Kommentar geschrieben.
Das heißt hier irgendwas mit crossposting.
Schon wird das zwecks netiquette gelöscht.
Der Crossfire-Artikel stört dagegen offenbar nicht!
Hier nochmal und nur zu diesem einem raucher- und/oder ausländerfeindlichem Artikel:
"Ich weiss nicht, was ich von dem Artikel halten soll?
Ist er raucherfeindlich oder ausländerfeindlich oder gar beides?"
Auf jeden Fall ist er diskriminierend!
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Ich bin zwar Nichtraucher, aber das ist ein bischen sehr dick aufgetragen.
Fehlt nur noch die Todesstrafe für Raucher und Trinker - nun ja - in vielen
Fällen besorgen sie es sich halt selber, aber wir können doch nicht den
grössten Teil unserer Bevölkerung wegsperren?? Oder ??
Saubere Polizeiarbeit. Gratulation!
Paging