Qualmen ist von August an in Nebenräumen wieder erlaubt - das begeistert längst nicht alle Wirte. Viele empfinden die neue Regelung als Willkür.
Auf die im Landtag beschlossene Lockerung des Rauchverbots haben Münchner Wirte und die einschlägigen Verbänden keineswegs mit einhelliger Freude reagiert. Während die einen die Entscheidung als "Sieg" feiern und auch die zuständige Behörde, das Kreisverwaltungsreferat, die Neuregelung begrüßt, wollen die anderen das Nichtrauchen in ihren Lokalen beibehalten.
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Rauchen im Bierzelt ist auch weiterhin erlaubt. (© Foto: dpa)
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Auch der Verein für den Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur, der sich wegen des von der CSU-Mehrheit im Dezember 2007 eingeführten generellen Rauchverbots in der Gastronomie gegründet hatte, sieht im geänderten Gesetz noch immer zu viele Schwachpunkte.
Am Mittwoch einigte sich der Landtag nun auf Bestreben der FDP auf eine liberalere Handhabung des Gesundheitsschutzgesetzes. Demnach dürfen die Wirte vom 1. August an zwar keine Raucherklubs mehr ausweisen, dafür aber das Rauchen in Nebenräumen gestatten - mit einer Einschränkung: Der Jugendschutz muss gewahrt sein.
Für die Praxis bedeutet dies: Jugendliche unter 18 Jahren dürfen diesen Raum nicht betreten - nicht einmal dann, wenn sie sich in Begleitung ihrer Eltern befinden. In Festzelten hingegen, so auch auf dem Oktoberfest, darf auch weiterhin geraucht werden; unabhängig davon, ob sich in dem Zelt junge Menschen unter 18 Jahren aufhalten .
Auch in Diskotheken ist das Rauchen erlaubt - allerdings auch hier nur in Nebenräumen und nur dann, wenn dort nicht getanzt wird. Gequalmt werden darf künftig auch wieder in Bierstüberln und Eckkneipen, sofern ihr Gastraum weniger als 75 Quadratmeter groß ist. Kinder und Jugendliche haben hier keinen Zutritt. Außerdem muss der Wirt, wenn er sich dafür entscheidet, das Rauchen zuzulassen, dies an der Eingangstür kenntlich machen.
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Studie zur Beliebtheit der Deutschen
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Hinter vorgehaltener Hand habe ich erfahren, dass nicht nur die von Ihnen erwähnten - Wilden Länder Türkey etc. dass tolle Nichtrauchergesetz ungesetzt haben, sondern jetzt wollen auch Nordkorea u. Kuba nachziehen. Raucher werden in Nordkorea mittels Trägerraketen einfach ins Meer transportiert. In Kuba wurden am 31. April sämtliche Zigarrenherstellerfabriken geschlossen. In beiden Ländern wird nun der Tourismus eine Blütezeit erleben. Endlich Rauchfrei. Es gibt schon 12000 Reiseanträge nach Korea. Aber wie gesagt nicht weiter erzählen.
dass sogar die Südeuropäer und "wilden" Balkanländer mit dem Rauchverbot leben können, aber nicht die "zivilisierten" Deutschen. Wer schützt jetzt vor dem Rauch die Ober (Kellner-innen) in diesen kleinen Kneipen, wo geraucht wird? Ist das nicht eine Diskriminierung ihrer Rechte (gegenüber anderen, die in rauchfreien Lokalen arbeiten)? Werden sie das Recht haben, im Fall einer Krebserkrankung ihren Arbeitgeber oder sogar das Land zu verklagen?
Das passt schon, die Bürger gegeneinander aufwiegeln. Einige geben ihr Hirn bei Wikipedia ab, lesen dort die von der Lobby reingestzten Zahlen und glauben das. Natürlich ist Rauchen je nach Gene des Einzelnen mehr oder weniger gesundheitsschädlich. Das Leben an sich ist lebensgefährlich und es wird ja nicht erst seit einem Jahr geraucht. In Deutschland gibt es wesentlich gefährlicher Dinge. Allein die Arbeitslosigkeit, hinterlässt in Familien und nachfolgenden Generatione schlimme Spuren mit noch unbekantem Ausmaß, um nur ein Problem aufzugreifen. Da liest man von den kleinkarierten Spießern keine Wort des Protestes oder Nachdenkens. Aber beim Thema Passivrauchen bekommen sie einen geistigen Orgasmus.
So allmählich ist mir (Raucher) das Thema wirklich zu ausgelutscht. Haben wir denn keine anderen Probleme?
Ich komme mit dem Verbot, so wie es jetzt mit einigen geduldeten Ausnahmen ist, nach Umgewöhnung sehr gut zurecht. Ich meide Lokale, in die mich nichts Besonderes zieht. Ich gehe trotz Rauchverbot gerne in Lokale, in denen ich mich wohl fühle. Und ich habe einige Refugien, wenn ich auch mal in einem Lokal rauchen möchte. Ich denke, so haben sich die meisten Raucher arrangiert. Und jeder Wirt kann selber entscheiden, welchen Teil von mir er gerne als Gast sieht.
Und kaum ist Ruhe, ist das auch wieder nicht recht?
Leute, kommt endlich auf den Punkt. So oder so. Aber dieses ewige "es allen Recht machen und niemandem weh tun wollen" ist kindisch. Wie will die bayerische Politik über wirklich wichtige Dinge entscheiden, wenn sie in jetzt zwei Jahren noch nicht einmal den Nichtraucherschutz so geregelt bekommt, dass sie nicht wegen irgendwelcher Lobbyinteressen und angst vor dem Wähler sofort wieder einknickt?
Alles Gute
Kai Hamann
Der winzigste Schritt in die richtige Richtung
Was dieser ganze Humbug an Steuergeldern gekostet, am Ende nur eine Ausgeburt der Langweile einiger Parlamentarier der EU und anderer Gremien, ist mehr als ein Schildbürgerstreich der Moderne. Der Gesundheit dient es ohnehin nicht. Man kann zu Essenszeiten rauch in Gaststätten verbieten, man kann und die gibt, hervorragende Lüftungsanlagen nutzen, nur die Bürger nicht noch gängeln und bevormunden. Politiker sollen un müssen sich lieber einen Kopf machen, wie sie die unhaltbaren Zustände die da sind ,bzw. auf uns zukommen, lösen und sich nicht wie kleinkarierte Bürger gebärden. Wer am 15.07. ARD Exklusiv gesehen hat, wo sich die Spitze des Eisbergs befindet. 1,6 Millionen (!!!) sogenannte 1 Jobber werden in Beschäftigungsgesellschaften beschäftigt im wahrste Sinne des Wortes. Sie sind noch nicht mal in den den aktuellen Arbeitslosenzahlen geführt. Das macht die Bürger krank nebst ihren Familien. Solche Probleme sind zu lösen und derer gibt es massenhaft und nicht solcher Blödsinn.
Die, die sich hier noch über die Lockerung
Paging