Lidl-Konzern steigt bei Basic-AG ein Bio und Discount reichen sich die Hand
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Der anhaltende Booms treibt die Supermarkt-Kette Basic an, das Bio-Angebot zu erweitern. Das Kapital kommt vom Mutterkonzern des Discounters Lidl.
Der Lidl-Konzern ist mit 13 Prozent Aktien-beteiligung bei der Münchner Basic-AG eingestiegen. Gleichzeitig sicherten sich die Eigentümer das Recht, in einem Jahr weitere zehn Prozent zu erwerben.
Die neue Ehe zwischen der Schwarz-Gruppe aus Neckarsulm, zu der Lidl und Kaufland gehören und dem Biodiscounter Basic, erklärt Vorstands-chef Josef Spanrunft mit seinem Expansions-willen. Trotzdem Bioprodukte in Deutschland nicht einmal 4 Prozent Marktanteil haben, strebt er mit der Basic-AG sechs bis acht Prozent an.
Dafür habe man einen Partner gebraucht, so Spanrunft, der als Kapitalgeber bereit sei dem Basic-Unternehmen in seinen Entscheidungen freie Hand zu lassen. Diesen habe man nun in der Schwarz-Gruppe gefunden.
Der Zusammenschluss zwischen der ethisch korrekt geltenden Basic-Biokette und dem Discounter Lidl, der im Vorfeld wegen seiner schlechten Personalführung in Verruf geraten war, hatte für Furore gesorgt.
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Allerdings ist auch bei den Basic-Supermärkten nicht alles Gold was glänzt. So müssten die Produzenten einem Insider zufolge wie im konventionellen Lebensmittelhandel Listungs- und Regalgebühren bezahlen, damit ihre Artikel überhaupt ins Sortiment aufgenommen oder auf einer bestimmten Regalfläche präsentiert werden.
Josef Spanrunft hat das Unternehmen Basic 1997 mit drei Partnern gegründet und führt die Aktiengesellschaft als Vorstandschef. Im Sortiment der Bio-Kette werde sich durch die Kooperation mit dem Lidl-Konzern jedoch nichts ändern, so Spanrunft.
Basic führt inzwischen 23 Filialen in 16 deutschen Städten mit über mindestens 500 Quadratmetern Verkaufsfläche in zentraler Lage. Bis Jahresende sollen 30 weitere Basic-Supermärkte in Deutschland und Österreich eröffnet werden.