Unterföhring Friedenstauben zur Ökumene

Foto: Stephan Rumpf

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Seit der zweiten Unterföhringer Nacht der Kirchen schweben mehr als 700 Papiertauben im Pfarrzentrum von St. Valentin. Gebastelt, beziehungsweise gefaltet in mühsamer Kleinarbeit von der ökumenischen Frauengruppe und der Kolpingsfamilie. Vorbild war eine Installation in der Münchner Heilig-Geist-Kirche vor zwei Jahren. Passend zum Programm wurden die Tauben, die sowohl als Friedenstauben als auch als Wegweiser (Arche Noah) gelten können, jeweils passend illuminiert und musikalisch begleitet. Diakon Robert Stolz von der evangelischen Rafaelskirche nennt die lange Kirchennacht eine "wundervolle Sache", wenn er auch einschränkt, dass die Kirche auch mit solchen Aktionen nicht über den Rand der Leute hinauskomme, den sie auch so erreichen würde. Doch er findet es schön, "dass sich die Kirchen mal ganz anders präsentieren" und außerdem sei es sehr wichtig, "gemeinsam ökumenisch etwas vorzubereiten". Denn Ökumene lebe schließlich davon, "dass wir gemeinsam Projekte haben". Die Tauben werden übrigens noch länger flattern, sie sollen mindestens noch bis zum Neujahrsempfang der Pfarrei hängen bleiben. Foto: Stephan Rumpf