Ismaning Edles Entree für den Ismaninger Sportpark

Preiswürdig: Bürgermeister Alexander Greulich (Mitte) mit den Siegern des Wettbewerbs, den Architekten Alexander Bauer (links) und David Reichert.

(Foto: Robert Haas)

Der Wettbewerb für die neue Turnhalle von TSV und SV Solidarität ist entschieden. Die Dimension der Anlage noch nicht

Von Irmengard Gnau, Ismaning

Die Verwirklichung der von vielen Ismaninger Sportlern lang ersehnten neuen Dreifachturnhalle ist wieder einen Schritt näher gerückt. Am Mittwochabend konnte Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) nach intensiven Beratungen die Sieger des nichtoffenen Realisierungswettbewerbs verkünden, welchen die Gemeinde für das Projekt ausgelobt hatte. Zwei Architekturbüros aus München und eines aus Nürnberg konnten die Preisrichter mit ihren Entwürfen am meisten überzeugen.

Es sei eine große Herausforderung für die Planer gewesen, erklärte Greulich. Schließlich geht es bei dem Projekt um die Gebäudeplanung für eine Dreifachsporthalle, die sich vor allem der TSV Ismaning seit langem für seine Ballsportabteilungen wünscht, sowie eine angebaute Rollsportanlage für die Mitglieder des SV Solidarität, verbunden mit der Neugestaltung der Außenanlagen, die sich in die Landschaft möglichst gut einfügen sollen.

Am Ende kürte die Jury, bestehend aus neun Fach- beziehungsweise Sachkundigen, einstimmig den Entwurf des Büros Bauer, Kurz, Stockburger und Partner aus München zum Sieger. Der zweite Preis ging an Krug Grossmann Architekten aus München, der dritte an die Architekten Bär, Stadelmann und Stöcker aus Nürnberg.

Die beiden Sportvereine treten als Bauherren auf

Auch der weitere Weg bis zur fertigen Halle dürfte durchaus anspruchsvoll werden. Von nun an nehmen die beiden Vereine gemeinsam mit den Planern das Zepter in die Hand; sie treten als Bauherren auf. Verwirklicht werden soll die Hallenanlage in vier Bauabschnitten. Zunächst steht die Ballsporthalle auf dem Plan, dann folgt das Rollfeld für die Soli-Sportler. In einem dritten Bauabschnitt soll dieses Rollfeld überdacht werden; in einem vierten sind zwei weitere Mehrzweckräume für den TSV Ismaning vorgesehen. Das Ensemble insgesamt soll ein ansprechendes Entree für den Sportpark ergeben. Doch jeder Bauabschnitt müsse für sich funktionieren, betont Bürgermeister Greulich.

Das ist auch insofern wichtig, als die Kosten eine wichtige Rolle bei der Frage spielen dürften, wie groß die Anlage letztlich wird. Die ersten beiden Bauabschnitte seien jetzt zentral für den TSV und den SV Solidarität gewesen, erklärt Alexander Novakovic, CSU-Gemeinderat und Vertreter des TSV in der Hallenkommission. Wann die beiden zusätzlichen Bauabschnitte verwirklicht werden, stünde aus seiner Sicht zunächst noch in den Sternen. Es sei aber wichtig, wenn man ein solches Projekt anpacke, bei den Planungen auch zehn Jahre vorauszudenken. Wann genau der Hallenbau beginnen kann und welche Kosten letztlich noch auf die Vereine zukommen, wird das Verfahren ergeben, das jetzt startet.

Die Wettbewerbsmodelle können noch diesen Freitag, 17. Juni, von 10 bis 18 Uhr in der Seidl-Mühle, Mühlenstraße 15-19, besichtigt werden.