Garching Konzept gegen Falschparker

CSU will Chaos während Bayern-Spielen eindämmen

Der Ärger von Anwohnern über Wildparker bei großen Fußballspielen in der Fröttmaninger Arena könnte womöglich bald im Garchinger Stadtrat zum Thema werden. CSU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Ascherl will die Problematik nach eigenen Angaben auf die Tagesordnung bringen. Nach der Champions-League-Partie des FC Bayern gegen Real Madrid am 24. April hatten sich mehrere Bürger über Falschparker insbesondere am Hüterweg beklagt.

Solche Beschwerden seien bei Heimspielen des FC Bayern leider regelmäßig zu verzeichnen, erklärt Stadtsprecher Felix Brümmer. Das liege teilweise auch daran, dass die Verkehrsteilnehmer den Strafzettel billigend in Kauf nähmen, selbst vorausgehende mündliche Verwarnungen der kommunalen Verkehrsüberwachung würden teils bewusst ignoriert.

"Wir brauchen ein schlüssiges neues Verkehrskonzept für Garching", sagt Ascherl deshalb. Dies wolle er mit seiner Fraktion im Stadtrat anstoßen. Denkbar sei unter anderem das Aussperren von Fahrzeugen aus Wohngebieten und parallel ein Leitsystem in Gebiete, wo das Parken möglich ist.

Im März haben die Mitglieder des Garchinger Hauptausschusses bereits die Aufstockung der kommunalen Verkehrsüberwachung bei Spielen des FC Bayern München in der Fröttmaninger Fußball-Arena beschlossen. In Zukunft sollen zwei Mitarbeiter jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn bis zum Spielende mit der Verkehrsüberwachung beauftragt sein.