Landgericht Entführer von Bankiersfrau legt Revision ein

Der Entführer der Bankiersfrau wurde am Dienstag zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Am Dienstag wurde der Mann zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Bereits die mündliche Urteilsbegründung sei nicht frei von Rechtsfehlern gewesen, teilte sein Anwalt mit.

Der Entführer einer Bankiersfrau hat Revision gegen seine Verurteilung eingelegt. Sein Anwalt Adam Ahmed bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der Bild-Zeitung. Bereits die mündliche Urteilsbegründung sei nicht frei von Rechtsfehlern gewesen, teilte Ahmed mit.

Das Landgericht München hatte den Täter am Dienstag zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Der Mann hatte die 46 Jahre alte Frau im Juni 2015 in ihrem Haus in Ottobrunn nahe München gekidnappt und 2,5 Millionen Euro Lösegeld gefordert. Sie konnte sich auf einem Parkplatz losreißen und fliehen. Den Sohn ließ der Mann im Haus der Familie an die Heizung gefesselt zurück.

Der Entführer wurde später in Thailand festgenommen. Das Landgericht sprach den 53-Jährigen der Freiheitsberaubung, der versuchten schweren räuberischen Erpressung und des erpresserischen Menschenraubs schuldig. Ahmed hatte für eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten plädiert.

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