Nach dem Drittliga-Spiel des FC Bayern München gegen Dynamo Dresden gerieten Fans mit der Polizei aneinander, Unbeteiligte wurden verletzt.

Nach dem Drittliga-Spiel des FC Bayern München gegen Dynamo Dresden ist es am Sonntag zu einer Auseinandersetzung zwischen Fußballfans und Polizei gekommen. Dabei wurde eine Familie mit einem neunjährigen Kind leicht verletzt.

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Bei Ausschreitungen zwischen Fußballfans und Polizei nach einem Drittliga-Spiel ist auch eine unbeteiligte Familie mit einem neunjährigen Kind verletzt worden. (© Foto: dpa)

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Die Stimmung war aufgeheizt: Rund 3300 Zuschauer verfolgten die Partie im Grünwalder Stadion. Vor allem in der zweiten Halbzeit war die Empörung bei den Dresdner Fans nach zwei umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen groß. Im Block flog ein Böller in Richtung eines Ordners, ein Leuchtfeuer wurde entzündet. Die Polizei entschied, den Weg der Dresdner Fans zur U-Bahn zu kanalisieren und zu eskortieren.

Fans schlossen sich gegen die Polizei zusammen

Laut Polizei standen rund 300 gewaltbereiten Dresdnern etwa 50 Fans des FC Bayern gegenüber. Auf dem Weg zur U-Bahn trat ein Dynamo-Fan einem Beamten in den Unterleib, einem anderen Polizisten wurde in den Finger gebissen.

Als die Polizei die Täter festnehmen wollte, solidarisierten sich andere Fans mit den Männern gegen die Polizei. Daraufhin zogen die Beamten Schlagstöcke und Pfefferspray. Durch das Gas erlitten sechs Fans Augenreizungen, darunter auch eine völlig unbeteiligte Familie mit Kind.

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(SZ vom 18.08.2009/ag)