Einst wollten sie gemeinsam ins Rathaus ziehen, doch jetzt geht ein tiefer Riss durch Münchens Rechte.
Knapp ein halbes Jahr vor der Kommunalwahl am 2. März 2008 deutet sich an, dass die extreme Rechte mit zwei Gruppierungen den Einzug ins Rathaus versuchen wird. Außer der "Bürgerbewegung Pro München" will nun offenbar auch eine "Bürgerinitiative Ausländerstop München" (BIA) ins Rathaus gelangen.
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Versucht den Einzug ins Rathaus: Die Münchner Rechte. (© Foto: ddp)
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Da jede neu antretende Gruppierung vor der Kandidatur tausend Unterschriften von Unterstützern vorlegen muss, benötigt Münchens extreme Rechte nun zweitausend Sympathisanten, die den Weg zum Kreisverwaltungsreferat oder in eine Bezirksinspektion auf sich nehmen, um dort zu unterschreiben. Erst dann können die Gruppierungen überhaupt zur Wahl zugelassen werden.
Bis vor kurzem hatte es danach ausgesehen, als würden die Rechtsextremisten den Marsch zum Rathaus in geschlossener Formation antreten. Bei der Gruppierung "Pro-München" machten zu Beginn auch einige Kader der Nationaldemokratischen Partei (NPD) mit.
Der bayerische NPD-Vize Roland Wuttke, stets auch bei den Rudolf-Heß-Gedenkfeiern dabei, nahm an der Gründungsversammlung ebenso teil wie der mehrmals vorbestrafte Norman Bordin, bayerischer Landesvorsitzender des NPD-Nachwuchses "Junge Nationaldemokraten" (JN) und einer der führenden Köpfe der rechtsextremen Szene.
Heftige Angriffe innerhalb der Rechten
Inzwischen jedoch hat sich Münchens extreme Rechte offenbar gespalten. Nun zieht es auch die "Bürgerinitiative Ausländerstop" ins Rathaus, deren Internet-Auftritt von Norman Bordin angemeldet wurde. Von den Pro-München-Leuten wird Bordin inzwischen heftig angegriffen.
Auf ihrer Homepage stellen sie klar, dass sie "klare Verfechter von Recht und Ordnung" seien. Daher nähmen sie "Menschen wie Bordin nicht nur nicht auf", sondern distanzierten sich "ausdrücklich von diesen". Weiter heißt es bei Pro-München: "Wir sind der Meinung, dass deutsche und ausländische Gewalttäter ins Gefängnis gehören, und nicht auf Wahllisten."
Um für den Münchner Stadtrat kandidieren zu können, hätte sich der in Ottobrunn wohnende Bordin spätestens sechs Monate vor der Wahl - also bis zum 2. September - nach München ummelden müssen. Falls er das nicht getan hat, ist seine Kandidatur ohnehin ausgeschlossen. Bei der Bundestagswahl war er in München-Land erfolglos als Kandidat der NPD angetreten.
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Analyse des DFB-Kaders
Die neueste Antwort
...mal wieder.
Selbstverständlich fehlt mal wieder die billige Erkenntnis, daß den traurigen Zulauf zu Rattenfängern der rechten Seite keineswegs die Mitte, sondern die weltfremden und nicht ansatzweise mit der Lebensrealität der Bevölkerung zusammenpassenden Parolen der Extremen der anderen Seite hervorrufen.
Die besten Wahlhelferfür Flachhirne der rechten Seite sind Claudia Roth und ihre von der Wirklichkeit abgekoppelten Konsorten. Lohnt sich aber, kann man dann doch wieder auf andere zeigen und das eigene Gutsein predigen. Jeden Tag stehen ein paar Dumme auf, die es glauben.
Zum SZ-Beitrag Schulhof CD´s gibt es keine Kommentarmöglichkeit, wie so oft bei N@zi-Artikeln.
Also frag ich hier:
Wie lange noch müssen wir, sorry ich mir noch das Geschwafel anhören, die NPD wäre eine legitime demokratische Partei?
Das darf doch alles nicht wahr sein.
Ein Jugendlicher im schwarzen Kapuzen-Sweat läuft Gefahr sofort eingesperrt zu werden, während ein offensichtlicher und oft sogar offen gewalttätiger N@zi ein geachtetes Mitlied der Gesellschaft ist..
Dieses Land in dem ich als Deutscher von Deutschen Eltern geboren und aufgewachsen bin macht mich wütend und betroffen.
Ich schäme mich Deutscher zu sein. Auch stellvertretend für alle die nichts sehen und nichts hören wollen.