Hochhäuser, ja bitte, aber am besten soll man sie gar nicht sehen. Eine absurde Aussage.
Aber solch einen Beschluss haben die Grünen auf ihrem Parteitag gefasst. Sie lehnen das Kronawitter-Bürgerbegehren gegen neue Hochhäuser ab, weil der Alt-OB alle Planungen pauschal verurteilt und weil er grundsätzlich keine Gebäude mehr will, die höher als 100 Meter sind. Die Turmprojekte kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Das Urteil im Einzelfall ist richtig.
Anzeige
Ein fauler Kompromiss, wie ihn die Grünen für das umstrittene Projekt Birketweg fordern, sollte dabei nicht herauskommen. Es geht nicht um ein einzelnes Hochhaus, das vielleicht etwas verloren in der Gegend herumsteht. Erstmals ist ein Ensemble mit vier Türmen geplant, das der Stadteinfahrt an den Bahngleisen und dem gesamten Neubaugebiet einen besonderen städtebaulichen und architektonischen Akzent verleihen kann.
Das funktioniert aber nicht mit ein bisschen Hochhaus. Mit solchen Turm-Stummeln würde man am Ende mehr Planungsmurks anrichten als mit architektonisch erstklassigen, "richtigen" Hochhäusern, die man vom Schlossrondell aus ja durchaus auch bewundern kann.
Studie zur Beliebtheit der Deutschen
Die neueste Antwort