sueddeutsche.de: Wie läuft ein Tag dann ab?
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Bock: Meist beginnt es mit dem Frühstück und geht bis spät nachts. In manchen Hallen kann man nicht kochen, dann bereiten wir das Essen in unserem Restaurant "Feinspeiserei" vor. Aber manchmal packen wir unsere Küche wie Musikinstrumente in Kästen und kochen dann vor Ort.
sueddeutsche.de: Und nebenbei können Sie die Konzerte miterleben?
Bock: Von den Konzerten haben wir leider nicht viel, weil das Catering durcharbeitet. Die Musiker essen meist vor dem Konzert. Während des Auftritts räumen wir dann schon wieder zusammen.
sueddeutsche.de: Also auch keine wilden After-Show-Partys?
Bock: Rockstar-Feeling kommt fast nie auf. Das gab es mal, aber inzwischen haben die großen Musiker alle Familie. Das Touren zehrt ganz schön, die Musiker müssen ja jeden Tag topfit sein. Aber viel Alkohol ist meist trotzdem im Spiel. Mehr darf ich jedoch nicht verraten, wir müssen ja diskret sein.
Rössing: Die Musiker sind dankbar, dass man ihnen einen gepflegten Rahmen gibt und ihnen ein bisschen Heimatgefühl vermittelt. Unsere portable Küche ist ihr Zuhause. In einer Ecke sitzen sie, in der anderen gibt es das Essen - wie im Wohnzimmer.
sueddeutsche.de: Wann bezeichnen Sie ein Catering als gelungen?
Rössing: Manchmal applaudieren die Musiker, wenn es ihnen geschmeckt hat. Das tut gut. Das Wichtigste ist aber, dass die Chemie stimmt, man ist ja auf engstem Raum zusammen. Wir haben schon einige tolle Begegnungen und Caterings gehabt. Mit der Crew um Billy Talent würde ich locker eine Europatournee durchstehen, mit Lily Allen und AC/DC eine Welttournee und mit den Sportfreunden Stiller würde ich sogar eine Tour durch die Galaxis machen.
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(sueddeutsche.de/bgr)
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