Hollywood-Star Kevin Costner wird in den Bavaria-Studios eine Action-Komödie drehen. Damit könnte München als Drehort für internationale Filme an Bedeutung gewinnen.
In München starten aller Voraussicht nach im Februar die Dreharbeiten für einen Film mit Hollywood-Star Kevin Costner. "Es ist eine Action-Komödie mit dem Titel 'Learning Italian'", sagte der Regisseur des Filmes, Kevin Reynolds, der Deutschen Presse-Agentur dpa in München.
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Dreht bald in München: Kevin Costner. (© Foto: ddp)
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Ein Großteil des Films solle in den Bavaria-Filmstudios in Grünwald bei München gedreht werden. In einer Halle soll das Innere eines großen Zeppelins nachgebaut werden.
Der Streifen hat ein Budget von mindestens 35 Millionen Euro. Noch in diesen Tagen sollen die Verträge unterschrieben werden. "Ich arbeite gerne mit Deutschen zusammen, in Deutschland gibt es wirklich gute Techniker", sagte Reynolds, der auch an dem Drehbuch für den neuen Film mitgeschrieben hat.
Deutsche Schauspieler werden in "Learning Italian" nicht zu sehen sein. Reynolds feierte mit dem Film "Robin Hood - König der Diebe" (1991) mit Costner zusammen bereits einen großen Erfolg. Mit "Waterworld" (1995) waren die Beiden weniger erfolgreich.
Für die Bavaria-Filmstudios ist die Zusammenarbeit mit Reynolds und seinem Team das lang erhoffte Engagement Hollywoods in München. Gerade mit Blick auf die Filmstudios Babelsberg, wo in den vergangenen Jahren sowohl Tom Cruise als auch Brad Pitt vor der Kamera standen, hatten Filmemacher befürchtet, München könnte als Drehort für internationale Filme an Bedeutung verlieren.
Der deutsche Erfolgsproduzent Bernd Eichinger hatte auf dem Filmfest München kritisiert, die Bavaria Studios hätten nicht genügend Kapazitäten für große Filme.
(dpa/wib)
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Die neueste Antwort
kaum lässt Eichinger einen provokanten Spruch los, und siehe da, schon setzt sich was in Bewegung. Aber da war doch noch was? Hatte er damals nicht gesagt, dass man den Leuten aus Hollywood schon viel Geld nachwerfen müsse, und selbst dann würde keiner nach München kommen sondern in Berlin drehen?
Ich hab diese Aussage von Bernd Eichinger ohnehin so interpretiert, dass die Herrn in Babelsberg im Hinblick auf das "Geldnachwerfen" immer noch eins draufsatteln könnten.
Naja, wenigstens ein kleines Prestigeprojekt, das gehört auch mal dazu.
Also es geht doch. Man darf den "anderen" nicht alles überlassen, ein bisschen muss man sich schon anstrengen. IN diesem Sinne: "Film ab".