Familientragödie im Schlosspark: Ein Rentner aus Ismaning hat zuerst seine pflegebedürftige Frau und dann sich selbst erschossen.
Ein Rentner hat im Schlosspark in Ismaning zuerst seine pflegebedürftige Ehefrau und dann sich selbst erschossen. Spaziergänger hatten am Samstagnachmittag mehrere Schüsse gehört und das tote Ehepaar in der Nähe eines Pavillons entdeckt, wie die Polizei in München am Sonntag berichtete. Dass eine dritte Person an der Tat beteiligt gewesen sein könnte, schloss die Polizei aus.
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Spaziergänger im Ismaninger Schlosspark fanden das tote Paar am Samstagnachmittag auf einer Parkbank (© Foto: Ulla Baumgart)
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Sowohl bei dem 74-jährigen Rentner als auch bei seiner ein Jahr älteren Frau wurden Abschiedsbriefe gefunden. Allerdings sei darin kein konkreter Hinweis aufgetaucht, warum die beiden Selbstmord begehen wollten.
Die Frau musste wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes in einem Pflegeheim leben. Ihr Mann wohnte weiterhin im gemeinsamen Haus in Ismaning. Er besuchte seine Frau aber jeden Tag, berichtete die Polizei. Nachdem die Spaziergänger die Schüsse gehört und die Polizei verständigt hatten, versuchte ein Notarzt noch, das Ehepaar wiederzubeleben. Doch die Hilfe kam zu spät.
Die beiden waren am frühen Nachmittag zu einem Spaziergang in den Schlosspark aufgebrochen. Gegen 14.45 Uhr richtete der Mann dann eine Pistole gegen seine Frau und anschließend gegen sich selbst.
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(sueddeutsche.de/AP/aho)
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Die neueste Antwort
Zurest mein Beileid an die Angehörigen!
Nachdem die SZ im "München"-Teil ebenfalls über diesen Vorfall berichtet:
Dort wird schon wieder darüber fabuliert, ob der Mann einen Waffenschein (gemeint war vermutlich eine Waffenbesitzkarte) besessen hat. Ausserdem war das Kaliber lt. Artikel 6.35 Millimeter.
1.) 6,35 mm ist nicht das klassische "Kleinkaliber" mit 0.22" = 5,6mm
2.) 6,35 mm ist nicht für Sportschützen erwerbbar, da kein typisches "Sportkaliber"
3.) Furchtbar, auf diese Weise aus dem Leben scheiden zu müssen!
Vielleicht sollten sich die Redakteure in der SZ wenigstens untereinander absprechen, was sie schreiben.
dann kann man sich nur erschießen!
Auch hier gilt, wer nichts hat oder ganz, ganz viel, dem geht es auch in diesem Fall nicht schlecht. Aber als Normalverdiener sind etwa 2.000,- monatliche eigene Kostenübernahme auf Dauer nicht zu stemmen.
Wer konkret davon betroffen ist, stellt sich die Frage: Was ist das für eine Pflegeversicherung? Schrott!