Zwei betrunkene Männer sind in der Nacht zum Montag bei einer Rauferei im U-Bahnhof Implerstraße auf die Gleise gestürzt und von einem Zug der Linie U3 erfasst worden. Einer der Männer starb.
Nach Angaben der Polizei hatten die Unfallopfer, zwei 38 und 37 Jahre alte Asylsuchende aus dem Irak, vor dem Unglück ausgiebig gezecht und waren, einander stützend, auf dem Bahnsteig entlang getorkelt. Der 37-Jährige, der in Dachau lebt, soll wegen einer alten Verletzung bereits stark gehbehindert gewesen sein.
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Wohl im Zuge einer freundschaftlichen Rauferei, wie Zeugen später aussagten, verloren die Männer das Gleichgewicht und stürzten auf das Gleis, auf dem sich die U3 näherte.
Der 39-Jährige wurde bei dem Versuch, auf den Bahnsteig zurück zu klettern, vom Zug am Bahnsteig-Rand eingeklemmt und erlag eine Stunde später seinen Verletzungen. Das zweite Unfallopfer lag zwischen den Schienen und erlitt mehrere Beinbrüche, als die Bahn über ihn hinweg rollte.
Ein Begleiter der beiden sowie der U-Bahnfahrer standen unter Schock und mussten psychologisch betreut werden. Der Verkehr der U3 Richtung Olympiazentrum wurde bis zum Morgen eingestellt.
(sueddeutsche.de/dpa)
Studie von UN-Kinderhilfswerk
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