Von Alfred Dürr

Eine neue Hochhaus-Silhouette am östlichen Stadtrand? Das scheint plötzlich nicht mehr so abwegig. An der Passauer Autobahn sollen Hochhäuser entstehen.

Eine neue Hochhaus-Silhouette am östlichen Stadtrand? Das scheint nicht so abwegig, nachdem der Planungsausschuss des Stadtrats am gestrigen Mittwoch seine grundsätzliche Zustimmung für ein städtebaulich sehr interessantes Entwicklungsprojekt gegeben hat.

Bild vergrößern

Müssen sich die Münchner bald an eine solche Skyline gewöhnen? Bisher kennt man so etwas eher aus Frankfurt am Main (im Bild). (© Foto: ap)

Anzeige

Wo die Prinzregenten- und die Einsteinstraße in die Passauer Autobahn münden soll das rund acht Hektar umfassende Gewerbeareal nach Fertigstellung des Richard-Strauss-Tunnels völlig neu überplant werden. Das wäre eine deutliche Aufwertung für den Vogelweideplatz in Bogenhausen. Büro-Hochhäuser, die allerdings klar unter der 100-Meter-Grenze blieben, sind bereits in der Diskussion.

Investor ist das Unternehmen Bayernprojekt. Wie genau das Gebiet aussehen wird, soll ein Architektenwettbewerb beantworten. Zwölf Büros aus dem In- und Ausland, darunter auch vier aus München, sollen sich an diesem Wettbewerb beteiligen. SPD und Grüne wollen prüfen lassen, ob man eine Straßenbahn-Linie vom Max-Weber-Platz in das neue Quartier bauen kann. Unterschiedliche Auffassungen gibt es darüber, ob auch Wohnungen geplant werden sollen: Zu laut, zu viele Abgase, lautet das Argument dagegen. Die Befürworter argumentieren, dass sich die Architekten dazu ja etwas einfallen lassen könnten.

Leser empfehlen 

(SZ vom 16.10.2008/wib)