Günther Kaufmann, vom Vorwurf des Totschlags frei gesprochen, verdient nun Geld mit seiner Lebensgeschichte: Im Februar erscheint seine Autobiografie im Handel. Auch gegen die Verfilmung seiner eigenen Story hätte der Schauspieler nichts einzuwenden.

Der Diana Verlag bringt im Februar die Autobiografie von Günther Kaufmann auf den Markt. In "Der weiße Neger vom Hasenbergl" erzähle Kaufmann erstmals seine ganze Lebensgeschichte, teilte der zur Random House Gruppe gehörende Verlag in München mit.

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Der 1947 im Münchner Norden geborene Schauspieler erinnere sich darin unter anderem an seine Kindheit im Nachkriegsdeutschland, in der er als Außenseiter stets um Anerkennung gekämpft habe, an die Arbeit mit Rainer Werner Fassbinder und an seine Liebesbeziehungen.

Kaufmann war am Mittwoch vom Augsburger Landgericht im Prozess um den gewaltsamen Tod seines Steuerberaters frei gesprochen worden. Zu dem Wiederaufnahmeverfahren war es gekommen, weil Kaufmann sein ursprüngliches Geständnis nach dem Tod seiner Frau widerrufen hatte.

Hauptrolle in der eigenen Geschichte

Zu seinen Zukunftsplänen sagte der 57-Jährige nach dem Prozess, er werde im Sommer in Wien am Theater spielen. Geplant sei auch ein Science-Fiction-Film. Bereits abgedreht sei ein Krimi auf Sat.1.

Auch für eine Verfilmung seiner eigenen Story zeigte sich Kaufmann offen. Er habe bereits gemeinsam mit einem Produzenten in Bremen ein Exposé verfasst, sagte er. Auf die Frage, ob er die Hauptrolle darin selbst spielen wolle, sagte Kaufmann: "Natürlich, darauf bestehe ich".

(sueddeutsche.de/ddp)

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