Gourmet Award 2016 Hutong Club gewinnt den SZ-Gourmet-Award 2016

Von den Metropolen der Welt inspiriert

Chinesische Küche, wie sie München bislang nicht kannte: Die Speisen im Hutong Club sind das Ergebnis von zahlreichen Reisen, die Chefkoch Christian Ribitzki nicht nur durch Asien unternommen hat. mehr...

Das Konzept von Christian Ribitzki ist neu, ungewöhnlich und eine Bereicherung für die Stadt.

Diese kulinarische Spannbreite war selbst in München vor einiger Zeit noch nicht vorstellbar. Die zehn Restaurants, die dieses Jahr für den SZ-Gourmet-Award nominiert waren, bieten für jeden Geschmack etwas: japanisch-peruanische, mediterran-orientalische, vegane oder auch modern-bayerische Küche. Die Auszeichnung für den Gewinner, die von der SZ und dem Fachgeschäft Kustermann am Montagabend vor gut 200 Gästen im Gloria Palast am Stachus verliehen wurde, ging an das Restaurant "The Hutong Club".

Im Hutong in Schwabing kocht Christian Ribitzki seine, auf vielen Reisen erarbeitete Interpretation von chinesischer Küche. Die Begründung der fünfköpfigen Jury, die unter dem Vorsitz von Bobby Bräuer, Sternekoch im Esszimmer der BMW-Welt und Sieger des Gourmet-Awards 2014, entschieden hatte, dass dies das beste neue gastronomische Konzept der vergangenen zwei Jahre ist: Das Essen im Hutong sei hervorragend und die Idee höchst stimmig und in dieser Weise neu für München.

Alles außer Haifischsuppe

Im Hutong Club gibt es original chinesisches Essen. Die meisten Speisen sind handgemacht. Und so dauert die Zubereitung einer Nudel schon mal zwei Minuten. Von Philipp Crone mehr ...

Im Essen steckt viel Tradition

Die Gäste im Hutong erwartet ein dunkler Raum in Little-China-Atmosphäre, mit schwarz lackierten Decken, tief hängenden Lampen, stilvollem Ambiente. Auf der Karte stehen zahlreiche Variationen von Dumplings, gefüllten Teigtaschen, Gerichte mit handgezogenen Nudeln, Klassiker wie Frühlingsrollen, Schweinerippchen ebenso wie gedämpfter Fisch. Im Essen steckt viel Tradition, modern umgesetzt. Für die Jury war das alles überzeugend.

Auch die anderen nominierten Kandidaten, die in den vergangenen Wochen in der Süddeutschen Zeitung und auf sz.de vorgestellt wurden, haben sich teilweise sehr spezialisiert auf eine Küchenrichtung. Der Schwarzreiter in der Maximilianstraße etwa auf moderne bayerische Küche. Das Kismet in der Löwengrube auf orientalisch-vegetarische Gastronomie. Das Colette in der Klenzestraße auf französischen Brasseriestil.

Die übrigen Kandidaten waren: das Cantine Cantona in der Schellingstraße, das Delice la Brasserie im Sofitel am Hauptbahnhof, das Le Berlu in der Wittelsbacher Straße, das Matsuhisa im Mandarin Oriental, das Pageou in der Kardinal-Faulhaber-Straße und das Tian am Viktualienmarkt.

Eine Überblick über alle nominierten Restaurants finden Sie hier.

Christian Ribitzki: "Die dachten, der spinnt"

Christian Ribitzki vom Hutong Club gewinnt den SZ-Gourmet-Award - und spricht über die Reaktion seiner Partner, ein asiatisches Restaurant zu eröffnen, Garküchen und Stress vorm Herd. Von Philipp Crone mehr...