Ein junger Mann versetzte einem 60-Jährigen am vergangenen Samstag einen Kopfstoß in der Münchner U-Bahn. Die Polizei fahndet nach dem Täter.
Der junge Mann, der am Samstag gegen 15 Uhr einem 60-Jährigen in der U 5 nach Neuperlach einen Kopfstoß versetzt hat, wird nun mit Hilfe eines Fahndungsfotos gesucht.
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Der 60-Jährige war laut Polizei in die Bahn eingestiegen und an der Tür stehen geblieben. Der junge Mann hatte daraufhin gesagt: "Geh zur Seite, ich will rein!" Da eine Türhälfte frei gewesen sei, habe der ältere Mann geantwortet, er könne doch hineingehen.
Daraufhin hatte der Jüngere ihm einen so wuchtigen Kopfstoß versetzt, dass er eine blutige Platzwunde über dem Auge erlitt und zu Boden ging. Der Angreifer habe sich daraufhin noch breitbeinig über ihn gestellt und ihn schlagen wollen, andere U-Bahn-Fahrgäste hätten jedoch eingegriffen und ihn daran gehindert.
Niemand habe jedoch in dem Moment die Polizei verständigt, obwohl das Opfer dazu aufgefordert habe. Dies hatte der Mann dann zu Hause selbst getan. Der Täter ist zirka 1,70 Meter groß, etwa 20 Jahre alt, hat kurze schwarze Haare, einen kurzen Bart und Koteletten bis zum Kinn. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 2910-0.
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(SZ vom 07.03.2008/ngh)
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Die neueste Antwort
"Ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht: Die einzige Alternative lautet Rechtsstaat"
Stimmt, aber dann bitte mit gleichem Recht für alle. Denn in einem Rechtsstaat verbietet sich nicht nur jede Form von Selbstjustiz sondern auch das Messen mit unterschiedlichen Maßstäben.
Gruss und schönen Tag
Chrx.
Ich finde, Sie sollten sich wirklich zusammenreissen.
Informieren Sie sich vielleicht einmal über das tatsächliche Ausmaß rechter Gewalt, bevor Sie sie hier zu bagatellisieren suchen. Und rechnen Sie nicht rechte gegen "Migrationshintergrund-" Gewalt auf. Beide Tätergruppen sind identisch fehlgeleitet.
Ich wurde vor wenigen Tagen fast von einem durchgeknallten Jugendlichen zusammengschlagen, der offenbar auf der Suche nach Irgendjemandem war, an dem er sich hätte abreagieren können. Hab´ glücklicherweise gerade nochmal die Kurve gekratzt. Wie dem auch sei, die Polizei war (mit zwei Streifenwägen) binnen weniger als fünf Minuten da.
In den meisten Fällen von Gewaltexzessen, die jüngst aufgetreten sind, hätte es genügt, wenn die zahlreichen Passanten einfach einmal kostenfrei die Nummer 110 auf ihrem Handy bemüht hätten. Hat aber keiner gemacht.
Wenn Sie also was Gutes tun wollen, Morcar, dann starten Sie vielleicht eine Initiative Zivilcourage, und zwarinnerhalb des rechtsstaatlichen Rahmens.
Sie verglichen ja gewalttätige Jugendliche mit der SA. In den frühen 30ern gab es aber auch andere Gruppen, die es für soooo schlau hielten, ihren Gegnern auf offener Straße die Schädel einzuschlagen, und die es für heldenhaft hielten, so auch die SA zu bekämpfen.
Ich frage mich, ob Sie hier also "Geschichte wiederholen wollen".
Ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht: Die einzige Alternative lautet Rechtsstaat.
Und in einem Rechtsstaat verbietet sich jede Form von Selbstjustiz.
Also, meiner Meinung nach ist es völlig egal ob ein Bayer jemanden zusammenschlägt oder obs ein Inder, ein Amerikaner oder ein Türke ist. Es geht doch um die Tat, nicht um die Herkunft des Täters. Oder irre ich mich??
Also ein bisschen könnte sich die SZ schon um Aktuatität im schnellsten aller Medien bemühen -oder waren ihre Praktikanten heute beim Skifahren?. Jedenfalls war in Ihrer Münncher Printausabe vom Samstag schon zu lesen, dass sich der 21-Jährige italienische (sic) Täter der Polizei aufgrund des Fahndungsdruckes gestellt hat.
Zumindest also kein muslimischer Extremist.
Dieses gezielte Weglassen der 'unliebsamen Tatsachen' wie Migrationshintergrund der Taeter ist eine bodenlose Frechheit und sollte unter Strafe gestellt werden.
Paging