Zwei junge Mädchen haben am Freitagabend in Kleinhadern eine schwangere Frau angegriffen und ausgeraubt.
Um 20.15 Uhr stieg die 33-jährige Hausfrau, die im siebten Monat schwanger ist, an der Haltestelle Krokusstraße aus dem Bus und ging die Silberdistelstraße in südliche Richtung entlang. Auf Höhe der Kreuzung Ammerseestraße verspürte sie plötzlich einen heftigen Schlag im Rücken. Hinter ihr standen zwei Mädchen und verlangten Bargeld.
Die Münchner Polizei fahndet nach zwei Mädchen, die am vergangenen Freitag eine schwangere Frau ausgeraubt haben sollen. (© Foto: ddp)
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Die 33-Jährige versuchte zu flüchten, wurde aber von den beiden Täterinnen eingeholt, geschlagen und an den Haaren gezogen. Die Mädchen zerrten so stark an der Handtasche der Frau, dass der Riemen riss. Sie nahmen einige Gegenstände aus der Tasche heraus, darunter ein Handy und Lippenstifte, und flüchteten. Verletzt wurde die Schwangere nicht.
Die Wortführerin des Duos wird auf etwa 20 Jahre geschätzt, ist 1,60 Meter groß, auffällig dick und hat einen blonden Zopf. Sie war komplett dunkel gekleidet. Das zweite Mädchen dürfte ein wenig jünger sein, ist gleich groß und schlank. Sie hat schulterlange braune Haare, trug eine dunkle Jacke und eine enge Hose. Beide Mädchen sprachen akzentfrei deutsch. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 2910-0.
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(SZ vom 12.01.2009/sh)
Die neueste Antwort
leider unaufhaltsam fortzuschreiten. Wenn jetzt solche letzten Tabus wie das, keine schwangeren Frauen anzugreifen, nicht mehr gelten, kann man sich nur mit Entsetzen den Zustand in einigen Jahren ausmalen, wenn wir jetzt kein wirksamen Gegenstrategien finden.
Ich Danke der SZ, dass sie mit der Bemerkung "akzentfreies Deutsch" ein aufschlussreiches Detail zu den beiden Täterinnen gibt, würde mir aber wünschen das solche Details auch berichtet werden, wenn das Deutsch mal nicht ganz akzentfrei ist.