Auf einer Klassenfahrt schlugen Schweizer Jugendliche einen Mann brutal zusammen. Der Schulleiter wusste offenbar nichts von den Vorstrafen.
Der Schulleiter der Schweizer Jugendlichen, die in der vergangenen Woche am Sendlinger-Tor-Platz einen Geschäftsmann zusammengeschlagen und schwer verletzt haben, hat offenbar nichts von den Vorstrafen der 16-Jährigen gewusst.
Vor dem ehemaligen ADAC-Hochhaus schlugen die Jugendlichen den 46-jährigen Geschäftsmann zusammen. (© Foto: dpa)
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Dies sorgt in der Schweiz angesichts des Entsetzens über die Gewalttat für Unverständnis. Wären die früheren Delikte der Schüler bekannt gewesen, wäre der Freiraum für die jungen Männer kleiner gewesen. Laut der Schweizer Zeitung Blick am Sonntag sollen die drei Jugendlichen ihre blutverschmierten T-Shirts nach der Tat in ihrer Unterkunft ausgezogen und in einem Koffer versteckt haben. Anschließend hätten sie sich vor den Fernseher gesetzt.
Der Münchner Anwalt Florian Schneider kündigte an, dass er mit seinem Mandanten Mike B. zusammen eine Entschuldigung verfassen wolle. Er, Schneider, habe den Eindruck, dass der Jugendliche "selbst fassungslos ist, was da passiert ist". Dasselbe gelte für seine Eltern. Mike B. wirke auf ihn wie ein "sehr netter junger Mann", so Schneider. Womöglich realisiere er erst jetzt langsam, was die Tat für sein weiteres Leben bedeute.
Sollte der Vorwurf des versuchten Mordes bestehen bleiben, ist laut Schneider zu erwarten, dass die Verhandlung vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts stattfindet. Diese Kammer hat im vergangenen Jahr die beiden U-Bahnschläger zu hohen Haftstrafen verurteilt. Unterdessen sind bei der Münchner Polizei zahlreiche E-Mails von Schweizer Bürgern eingegangen, die sich für ihre jungen Landsleute entschuldigen.
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(SZ vom 06.07.2009/beka/sonn)
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Die neueste Antwort
"Es gibt hunderttausende von Beispielen, bei denen nur der Name auf die Herkunft verweist"
Eben, wenn die angesprochenen patriachalischen Verhältnisse des Heimatlandes das Hauptproblem sind, müsste das doch für alle aus diesem Land kommenden gelten, oder?
Es gibt übrigens auch eine Kriminalitätsrate unter Italienern. Das diese aber unserem Wertverständnis sehr nahe stehen dürfte auch nicht unbekannt sein. Woher also all dies?
Ich will ja gar nicht mit der rosa Brille durch die Gegend rennen und so tun als ob auf Seiten der Migranten alles perfekt läuft. Nur bitte sollte man doch aufhören alles schwarz/weiß zu sehen. Ich hab auch auf viele Fragen keine Antwort, nur die einfachsten Lösungen sind eben meist das: zu einfach.
Das fängt schon bei der Definition von "Migrant" an. Ab der wievielten Generation gilt man den als Einheimischer? Mein Vater kommt aus Österreich. Bin ich auch noch "Migrant"?
Das von Seiten der deutschen Mehrheitsgesellschaft seit Jahrzehnten ein Problem bei der Integration besteht ist doch ebenso nicht zu bestreiten. Wie viele "Migranten" haben Sie z.B. unter ihren Freunden/Bekannten, oder ich? Und dass es leider südländische "Ausländer" schwerer haben intergriert zu werden, als blonde Österreicher oder Skandinavier ist doch auch nicht völlig aus der Luft gegriffen, oder? (wenn auch stark vereinfacht)
Dort, wo Integration zwangsläufig gelebt werden musste, gibt es von den wenigsten Seiten Probleme. Man muss sich nur mal bei den alten Kumpels aus dem Pott umsehen, Wer mit "Ali" seit Jahrzehnten unter Tage fährt und sich auf ihn verlassen muss, der hat auch kein Problem mit ihm, und unter den Kumples mit Migrationshintergrund gibt es auch umgekehrt fast keine Kriminalitätsprobleme. Problematische wird es dann seltsamerweise wieder bei den Kindern.
Wenn Sprachprobleme hier das Problem, zum Teil sind, kann man dies doch nicht nur den Migranten vorwerfen. Da ist auch die einheimische Gesellschaft gefordert. Auch im umgekehrten Weg (ich weiß, dass ich mir damit keine Freunde mache, aber dennoch): Jeder wirft hier mit Anglizismen um sich, aber so gut wie keiner spricht auch nur ein Wort türkisch, der größten einheimischen Minderheitengruppe. Hier gibt es von beiden (!) Seiten Ignoranz.
Da ich aber nunmal nicht zur Seite der Migranten gehöre, kehre ich lieber mal vor der eigene Tür und rede mir selbst und meinen lieben deutschen Mitbürgern ins Gewissen. Fordern sollte ich erst, wenn ich was geleistet habe! Würde vielen anderen auch gut t
im Sozialverhalten gibt.
Sowohl wenn man die unterschiedliche Herkunft betrachtet, als auch bei Migr. gleicher Herkunft.
Die Ursachen liegen hier zum Großteil bei patriachaischen autoritären Lebensverhältnissen, die hier durch religiöse Eiferer noch verstärkt und verbreitet werden.
Es geht auch nicht um Blut-und Boden-Verständnis, aber wenn jemand seine Frau verhüllt und diese nicht allein aus dem Haus lässt oder auf andere Weise nachdrücklich dokumentiert nicht dazugehören zu wollen, können Sie Vernatwortlichkeit nicht der Gesellschaft anlasten.
Es gibt hunderttausende von Beispielen, bei denen nur der Name auf die Herkunft verweist,
ansonsten aber diese aber als deutsche wahrgenommen werden.
Auch diejenigen, die kommen, haben Pflichten, nicht nur die Aufnehmenden.
Liebe reale Welt!
Sie wollen es nicht verstehen, oder? Um etwas gegen Gewalt tun zu können, muss man deren Ursache kenne. Sie sagen die Ursache ist der Migrationshintergrund, nach dem Motto ein Türke ist gewalttätiger, weil es ein Türke ist. Das diese Aussage nicht nur dumm, sondern schlichtweg falsch ist, bin ich müde nochmal auszuführen.
Die Gewalt hat andere Ursachen, d.h. soziale.
Warum gewalttägie Migranten reingelassen werden? Ganz einfach, weil sie nicht reingelassen werden, sondern in den meisten Fällen hier geboren wurden. Nur das unsagbare Blut-und-Boden-Verständnis der Deutschen führt dazu, dass diese Menschen weiterhin als Migranten bezeichnet werden.
Ach ja, genauso wie es der grindigen Oma egal ist, aus welcher Schicht der Täter kommt, dürfte es ihr auch egal sein, aus welchem Land er kommt.
Wo sind denn die realen Fakten und zahlreichen Statisiken? Links? Zitate? Irgendwas?
Kein Mensch bestreitet, dass es eine Gewaltproblematik gibt. Nur wenn Sie bei einem Artikel über drei Schläger, von denen zwei aus sehr gutem schweizer Haus kommen, sich über die Gewalttätigkeit von Migranten auslassen, stellen Sie sich das Bein von ganz alleine.
Bildung, Soziale Klasse und die Zusammenhang sind mit die Position in Deutschlands "Rassen Hierachie" sind die Gründe für diese Differenzen.
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