"Mein Kind, mein Kind, ich sehe nichts!" Einem Vater aus Eichenau ist der Sohn gewaltsam entrissen worden - von der Mutter und ihren Helfern.
Noch immer fehlt von Sacha jede Spur: Der 17 Monate alte Bub war am späten Dienstagnachmittag in Eichenau (Landkreis Fürstenfeldbruck) seinem Vater bei einem Spaziergang brutal entrissen und in einem Auto weggebracht worden. Die Polizei vermutet hinter der Tat einen Sorgerechtsstreit zwischen den Eltern, dem 54-jährigen Eichenauer Michael R. und der Mutter des Buben, einer 38-jährigen Französin, die jetzt in Paris lebt. Beide hatten das Sorgerecht für den Buben, stritten aber offenbar immer noch gerichtlich um die Betreuung. Das Kind lebte zuletzt beim Vater in Eichenau.
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Einem Vater aus Eichenau ist der Sohn bei einem Spaziergang gewaltsam entrissen worden - von dem kleinen Sacha fehlt noch immer jede Spur. (© Hartmut Pöstges)
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Es müssen dramatische Szenen gewesen sein, die sich am späten Dienstagnachmittag in der Siedlung am Eichenauer Starzelbach abgespielt haben. Nachbarn berichten von Schreien in "Todesangst". Das Opfer selbst, der 54-jährige Michael R., schilderte der Polizei und im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung die Tat so: Bei einem Spaziergang am Starzelbach seien er und sein Sohn von seiner Frau und vier Männern abgefangen worden. Er sei gekratzt und geschlagen worden, zudem habe ihm seine Frau mit einem Pfefferspray ins Gesicht gesprüht, so dass er kaum noch etwas habe sehen können.
Mitsamt dem Sohn seien die Mutter sowie deren Helfer in einem schwarzen Auto geflüchtet. Michael R. sei hilflos zurück geblieben und habe nur noch "Mein Kind, mein Kind, ich sehe nichts!" rufen können. Eine Nachbarin kümmerte sich dann um den verletzten Vater von Sacha und alarmierte Rettungsdienst und Polizei. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung und Kontrollen entlang der Bundesstraßen 2 und 471 sowie auf der Stuttgarter Autobahn hat die Polizei hat das Auto mit dem Kind und der Mutter bislang nicht gefunden. Es werde aber weiterhin nach dem Wagen gesucht, sagte ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord am Mittwoch. Die Fahndung konzentriere sich jetzt aber auf Fahrzeuge mit französischem Kennzeichen.
Da beide Elternteile das Sorgerecht haben, handle es sich juristisch nicht um eine Entführung des Kindes. Man ermittle aber wegen Kindsentziehung gegen die Mutter. Für das Kind sehe die Polizei "keine aktuelle Gefahr", obwohl der Verbleib von Sacha weiter unklar ist. Stefan Priller, Leiter der Inspektion in Olching, sprach lediglich von einem Sorgerechtsstreit, "der eskaliert" sei. Vater und Mutter - die Französin wohnt seit Ende vergangenen Jahres nicht mehr in Eichenau - wollen beide eine Betreuung des 17 Monate alten Sohnes durchsetzen.
Dass Eltern den Kampf um ihren Nachwuchs so handgreiflich wie in Eichenau austragen, ist außergewöhnlich. Nicht aber, dass Kinder von Mama oder Papa "entführt" werden. Sophie von Ballestrem, Familienrichtern am Münchner Amtsgericht, ist häufiger mit solchen Fällen konfrontiert.
Denn gemeinsam mit ihrer Kollegin Birgit Benesch hat sie eine Sonderzuständigkeit für den gesamten Oberlandesgerichtsbezirk München, wenn Kinder von einem Elternteil ohne Wissen des Partners aus dem Ausland nach Deutschland gebracht worden sind. Im vergangenen Jahr hatten die beiden Münchner Amtsrichterinnen zusammen etwa 16 derartige Fälle zu entscheiden, in diesem Jahr fünf.
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(SZ vom 19.08.2010/hai)
Partyzone Flußufer
dieses system in deutschland zerstört die möglichkeit für kinder beide elternteile nach einer trannung erleben zu dürfen! grundsätzlich wird das kind dem deutschen elternteil zugesprochen. ich gehe davon aus, dass es sich hier genauso wie bei Philecia Jackson www.helpforphilecia.com/ , Beata Pokrzeptowicz, oder Dr. Colombo (googeln..) abgelaufen ist. egal ob mutter oder vater- der ausländische anteil wird vom kind ferngehalten. oft genug ist hier zulande die staatsangehörigkeit der grund! wenn mich nicht alles täuscht, gehört so ein kleines kind auch zu seiner mutter... und wenn hier von entführung seitens der medien geschrieben wird, kann man davon ausgehen, dass dieses kind KEINEN zugang zur mutter hatte (warum und ob wird ja hier nicht einmal angedeutet). sehr einseitiger bericht und ich kann jedem nur empfehlen im internet selbst weiterhin nach zu lesen... ähnliche fälle zu überdenken und sich zu fragen, wie so etwas möglich ist!
deshalb wünsch ich diesem kind alles gute mit seiner mutter!
Das ist ja wieder ein spannender Beitrag. Wie kam denn das Kind überhaupt in die Obhut des Vaters? Hat jemand mal mit der Mutter gesprochen, warum sie zu solchen Methoden greift? Und ja .... man muss Teddix recht geben: das Baby mit seinen erst 17 Monaten dürfte sicher bei der Mutter besser aufgehoben sein als bei dem über 50 Jahre alten Vater.
Offensichtlich geht es beiden nicht wirklich um das Kind, denn viel schlimmer als die Tat selbst, ist der Boden auf dem diese gewachsen ist - und sind beide gnaz klar inkompetent. BEDIEN müsste das Sorgerecht solange entzogen werden, bis sie eingesehen haben, dass es um das Kind und nicht um die Befriedigung persönlicher Interessen geht... Aber hätten die beiden die Reife, wäre es ja eh nicht so weit gekommen. Armes Kind....
Jeder Elternteil,der sein Kind liebt,würde wissen,dass eine gewaltsame Entführung (wie es juristisch genannt wird,ist irrelevant) nicht das Mittel der Wahl sein sollte,sein geliebtes Kind wieder zu bekommen.
Zieh mal deine Schrauben an Punkt!
Paging