Zwölf junge Talente Dreifach gut

Junge Musiker begeistern beim Bandfestival in Kammerberg ihr Publikum mit Klassikern und eigenen Songs

Von Tobias Weißkopf, Fahrenzhausen

Aller guten Dinge sind drei. Drei junge Bands, dreimal Zugabe und bereits zum dritten Mal fand heuer das große Bandfestival des Musikvereins Fahrenzhausen im Sportheim in Kammerberg statt. Insgesamt zwölf junge Talente haben das Publikum dabei am Freitagabend begeistert - und sogar Fahrenzhausens Bürgermeister Heinrich Stadlbauer den ein oder anderen Tanz-Move entlocken können.

Opener beim dritten Bandfestival von Kammerberg war die Gruppe "Habit", bestehend aus den vier Musikern Katharina Böhm (Gesang und Gitarre), Adina Matas (Piano), Katharina Stadlbauer (Gitarre) und Daniel Diecke (Schlagzeug). Das Quartett brachte die etwa 250 Gäste mit eher ruhigen Songs wie "Little Numbers" von Boy, "I don't wanna miss a thing" von Aerosmith und "Teenage Dirtbag" von Wheatus in Stimmung.

Die Gruppe "Flash Beat" begeistert beim dritten Bandfestival in Kammerberg die Zuhörer.

(Foto: oh)

Gitarristin und Habit-Sängerin Katharina Böhm präsentierte dem Publikum an diesem Abend sogar zwei selbst geschriebene Songs. Mit ihrem Ohrwurm-Hit "Summer Feelings" läutete sie passend zu den bevorstehenden Temperaturen am Wochenende schon mal den Sommer ein und mit "Believe in Yourself" sprach sie allen Zuhörern Mut zu, ihren Traum zu leben und an sich zu glauben. Denn dann könnten sie alles schaffen, so die Botschaft der jungen Frau.

Im Anschluss zauberte die Boy-Band "Chain Reaction" mit Erik Reinke (Gesang und E-Gitarre), Daniel Matas (E-Gitarre), Luca Bürger (Bass), Maxi Bachmaier (Piano) und Linus Hayer (Schlagzeug) die größten Rockklassiker auf die Bühne. Bei den Hits von Green Day, "Nothing Else Matters" von Metallica oder Bob Dylans "Knockin' on Heaven's Door" in der Version von Guns n' Roses blieb kein Fuß mehr ruhig am Boden. Alles wippte und tanzte.

Die jungen Musiker von "Chain Reaction" beim Bandfestival in Kammerberg.

(Foto: oh)

Dann gab es noch ein Klang-Gewitter von "Flash Beat" mit Jessica Feustel (Gesang und Gitarre), Matthias Simonis (E-Gitarre), Christian Gattinger (Schlagzeug) und wieder dem überragenden Maxi Bachmeier (Piano). Die vier Musikschüler spielten sich von den Charts bis zum Klassiker quer durch die Musikgeschichte. Von Bryan Adams "Summer of 69" über "Rockin' all over the world" von Status Quo zu "Can't buy me love" von den Beatles, weiter zu Adeles "Rolling in the deep". Und als Zugabe und Abschluss gab es - wie könnte es passender sein - "The Final Countdown" von Europe, bevor Musiklehrer und Band-Workshop-Leiter Michael Löwe mit seiner New-Country-Band "Iron Hand" sein Können unter Beweis stellte.

Apropos drei. Für drei Euro konnten die Fans von "Habit" die erste EP-CD in Schallplattenoptik mit den beiden eigenen Nummern erstehen. Und die anderen Bands werden nachlegen, wie Keyboarder Maxi Bachmeier versicherte. Man darf gespannt sein, was die Bands für das nächste Jahr auf die Beine stellen.