Uferlos 2018 Schönen Dank ans Wetter

Die frühsommerlichen Temperaturen der vergangenen Woche sorgten beim Uferlos jeden Tag für volle Zelte und Bänke.

(Foto: Marco Einfeldt)

Frühsommerliche Temperaturen und andauernder Sonnenschein sorgen bei den Organisatoren des zehnten "Uferlos" für zufriedene Gesichter. Die Besucherzahl steigt, die Polizei freut sich über ein friedliches Festival.

Von Lea Förster, Freising

Einmal im Jahr verwandelt sich die Freisinger Luitpoldanlage in das Festivalgelände des "Uferlos". Zahlreiche Foodtrucks, Biergärten, Stände sowie Konzerte und kulturelle Veranstaltungen locken bereits seit zehn Jahren viele Besucher an. Das diesjährige Jubiläum stand unter einem guten Stern. Veranstalter Vipo Maat zog am Montag eine erste Bilanz. Er und das ganze Team seien "sehr zufrieden".

Vor allem das Wetter hat dem Uferlos dieses Jahr in die Karten gespielt. Frühsommerliche Temperaturen und Sonne begleiteten fast jeden der zehn Festivaltage. Lediglich das Unwetter am letzten Abend trübte die Stimmung. Bereits vor Beginn des Sturmes warnten die Veranstalter am Sonntag die Aussteller vor, die daraufhin ihre Stände schlossen. Trotz des anhaltenden Regens öffneten einige später wieder. Aber am Gelände war danach nicht mehr viel los, der letzte Festivalabend fand mit dem Wetterumschwung sein Ende, berichtet Maat. In solchen Momenten werde ihm wieder bewusst, "wie sehr man vom Wetter abhängig ist". Deshalb seien sie als Organisatoren sehr dankbar für die äußeren Umstände, mit denen sie im Grunde großes Glück gehabt hätten.

Und das spiegelt sich auch im diesjährigen Besucherstrom wider. Es gibt noch keine offiziellen Zahlen, jedoch verzeichnet das Festival laut Maat heuer noch mehr Besucher als im vergangenen Jahr. Die Freisinger Polizei zieht ebenfalls eine positive Bilanz. Sie spricht von einem äußerst friedlichen Veranstaltungsverlauf. Auch dafür sei man dankbar, so Maat. Ihm sei bewusst, dass das für ein größeres Festival nicht selbstverständlich sei.

Fünf Tage nach Festivalende muss der Platz wieder geräumt sein

Nach einer nahezu schlaflosen Nacht auf Montag mussten sich die Veranstalter direkt an den Abbau machen. Während Mit-Organisator Thomas Sedlmeier seit den frühen Morgenstunden bereits auf dem Gelände war, musste Maat einige Termine wahrnehmen und sich an den Stapel Post im Büro setzen. Bereits am kommenden Freitag, 18. Mai, und somit fünf Tage nach Festivalende, muss der Platz wieder an die Stadt übergeben werden. "Sehr knapp", nennt Maat dieses Vorhaben. Trotzdem sei man froh, wenn der Abbau so schnell wie möglich geschafft sei und man sich endlich "erst mal ins Bett" fallen lassen könne. Doch die Arbeit ist mit dem anstrengenden Abbau noch nicht geschafft. Circa eineinhalb Monate zieht sich die Nachbereitung des Uferlos-Festivals. Und dann beginnt bereits die Organisation für 2019.

"Wir hatten so viele Sachen", erwidert Maat auf die Frage nach seinem persönlichen Uferlos-Highlight 2018. Eine davon sei der Auftritt der Band Erwin & Edwin gewesen, die auch bei den Besuchern eine große Resonanz fand. Sehr glücklich ist Maat auch über den Markt gewesen, an dem die Veranstalter in diesem Jahr einige Änderungen vorgenommen hatten. Diese kamen auch bei den Ausstellern gut an.

Nun wird weiter abgebaut. Bis Ende der Woche wird das Uferlos ganz verschwunden sein. Aber lediglich bis zum kommenden Jahr.