Freibäder in München
Von Lisa Sonnabend

Sportschwimmer, Badenixen und die Schwimmflügelfraktion tauchen wieder unter: Die Freibadsaison hat eröffnet. Eine Übersicht der Bäder in München.

Schyrenbad: Erfolgreich geliftet

Seitdem das Bad vor vier Jahren renoviert worden ist, sieht man ihm nicht mehr an, dass es sich um Münchens ältestes Freibad handelt. Bereits seit 1847 können die Münchner hier schwimmen. Allerdings nicht die Münchnerinnen, die haben erst seit 1938 Zutritt. Im Schyrenbad treffen sich vor allem Isarvorstädter, um ihren Teint zu perfektionieren und ihren Hüftspeck wegzutrainieren. Dies können sie auf der großen Liegefläche direkt an der Isar oder in einem der beiden Wasserbecken. Es gibt eine abgetrennte Bahn für sportliche Schwimmer mit genug Platz zum Überholen, eine breite Rutsche, auf der man ordentlich beschleunigt, und ein Planschbecken für Schwimmflügelträger. Claude-Lorrain-Straße 24, geöffnet ab 1. Mai.

Typischer Badegast: Glockenbach-Bewohner mit Kind oder Hang zur Selbstdarstellung.

Rimini-Faktor: Einen Platz im Wasser findet jeder, auf der Wiese wird es eng.

Verpflegung: Ein Kiosk mit Biergarten und meist langer Warteschlange.

Bild: Stephan Rumpf

26. April 2012, 09:58 2012-04-26 09:58:00  © Süddeutsche.de/Lisa Sonnabend