Um die Erweiterung des Münchner Flughafens wird immer heftiger diskutiert: Mehr als 41.000 Bürger und 122 Organisationen, Vereine und Verbände haben Einwände erhoben.

Im Kampf gegen den geplanten Bau einer dritten Startbahn für den Münchner Flughafen haben 41.586 Bürger Einwände erhoben. 99 Prozent davon nutzen dafür Musteräußerungen, also Unterschriftenlisten mit vorgefertigten Texten oder Einzeläußerungen mit Standardtexten, wie die Regierung von Oberbayern am Dienstag mitteilte. Außerdem haben insgesamt 122 Kommunen, Behörden, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen Stellungnahmen abgegeben.

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Im Raumordnungsverfahren werden nun die vorgetragenen Argumente im Hinblick auf die Ziele und Grundsätze des Landesentwicklungsprogramms Bayern und des Regionalplans München detailliert geprüft. Außerdem erhält die Flughafen München GmbH als Antragstellerin für den Ausbau Gelegenheit, sich zu den Bedenken zu äußern.

In dem Raumordnungsverfahren geht es aber noch nicht um Zulassungen oder Genehmigungen für das Bauprojekt im Erdinger Moos. Bis zum 24. Februar muss die Regierung von Oberbayern lediglich ein Gutachten erstellen, das eine der Grundlagen für die anschließende Planfeststellung ist. In diesem Planungsprozess haben die Bürger und Gemeinden dann erneut die Chance, offizielle Einsprüche gegen den Flughafenausbau einzubringen.

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(sueddeutsche.de/ddp)