Im Etatentwurf 2010 kalkuliert Stadtkämmerer Ernst Wolowicz mit einem Fehlbetrag von 577 Millionen Euro.
Die Stadt rechnet für das nächste Jahr mit einem höheren Defizit als zunächst angenommen. Im Etatentwurf 2010, der am kommenden Mittwoch erstmals im Plenum zur Debatte steht, kalkuliert Stadtkämmerer Ernst Wolowicz (SPD) mit einem Fehlbetrag von 577 Millionen Euro, das sind 84 Millionen Euro mehr als noch im Sommer erwartet.
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Wegen der schlechten Konjunktur muss München mehr Schulden machen als zunächst angenommen. (© Foto: Schellnegger)
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Mehrausgaben stehen vor allem im Sozialbereich (ein Plus von 26 Millionen Euro) und im Schulreferat (Steigerung um sieben Millionen Euro) an. Um dies auszugleichen und wie geplant weiter investieren zu können, muss die Stadt voraussichtlich 300 Millionen Euro an neuen Krediten aufnehmen, was - bei einer Tilgung von 82 Millionen Euro - die Nettoneuverschuldung um 218 Millionen Euro erhöht. Im Vergleich zum Eckdatenbeschluss vom Sommer hat sich die finanzielle Lage der Stadt somit weiter verschlechtert.
Es bleibe, so der Kämmerer, "keinerlei Spielraum für nicht zwingend vorgegebene Ausweitungen". Hinzu komme, dass keineswegs sicher ist, ob die Stadt auf die bisher eingeplanten Einnahmen von 1,32 Milliarden Euro aus der Gewerbesteuer zählen kann. Bisher hat Wolowicz diesen Einnahmeposten noch nicht nach unten korrigiert, könnte aber durch die konjunkturelle Entwicklung und die andauernde Krise der Finanzmärkte noch dazu gezwungen werden.
Neue Zahlen dazu wird der Arbeitskreis Steuerschätzung der Bundesregierung im November vorlegen.
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(SZ vom 06.10.2009/wib)
FKK-Slackliner Alexander Schulz
Die neueste Antwort
Hochverschuldung und das ohne Aussicht auf ein Ende - Bevölkerung letharg (kalt gestellt) - Schweinegrippe breitet sich aus, wie willkommen - Kontaminationen auch von oben zu einem bestimmten Zweck.
Und alles hängt doch irgendwie zusammen, sofern eine Zentral-Schattenregierung zuwerke. Kommunen im Sog des allgemeinen Niedergangs. Der Oberbürgermeister hob schon mal den Zeigefinger. Zeichen der Unterwerfung. Eines Tages kommt alles heraus. Aber ändern wird das die Lage nicht mehr. Eine solche Lebensgrundlagenvernichtung gab es noch nie in der Weltgeschichte.
cc.