Die Pläne für einen neuen Konzertsaal am Münchner Isarufer werden immer konkreter. Bayerns Ministerpräsident Seehofer hat den Bau der neuen Philharmonie fest zugesagt - und versprochen, die Staatsregierung werde das Projekt mitfinanzieren. Den Löwenanteil sollen jedoch private Geldgeber aufbringen.
Ministerpräsident Horst Seehofer hat den Bau eines neuen Konzertsaals in München fest zugesagt. Bei einem Neujahrsempfang in Berlin sagte er vor mehreren Hundert Gästen aus Politik, Kultur und Wirtschaft, München und Bayern brauchten nicht nur erstklassige Orchester, sondern auch ein Konzerthaus der Weltklasse. Er sei daher fest entschlossen, ein solches in München zu bauen. "Dafür stehe ich", sagte Seehofer. Sein Ziel sei es, möglichst rasch einen Kabinettsbeschluss herbeizuführen.
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Die Kongresshalle beim Deutschen Museum gilt zurzeit als der ideale Standort für einen neuen Konzertsaal. (© dpa)
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Anlass für das Versprechen des Ministerpräsidenten war der Neujahrsempfang des Bundesratspräsidenten - das Amt hat Seehofer derzeit turnusgemäß inne. Dazu hatte er mit Unterstützung des Verbandes der bayerischen Wirtschaft die BR-Symphoniker unter Chefdirigent Mariss Jansons zu einem Gastspiel am Montagabend nach Berlin eingeladen, just das Orchester also, das seit langem eine neue Philharmonie fordert.
Nach dem Konzert kündigte Seehofer beim Empfang in der bayerischen Landesvertretung öffentlich den Neubau an. Der Ministerpräsident versprach aber auch dem Rest Bayerns deutlich mehr Geld für Kultur: "Und wenn die Hofer Symphoniker Geld brauchen, dann kriegen sie das auch", sagte Seehofer. Aus seiner Entourage hieß es, zusammengenommen sei das "mindestens ein 100-Millionen-Euro-Versprechen".
Grund für die Großzügigkeit des Ministerpräsidenten: Offenbar fallen die Steuereinnahmen des Freistaats nochmals besser aus, als Finanzminister Markus Söder ohnehin schon kalkuliert hatte. Insbesondere die Monate November und Dezember haben wohl unerwartet viel Geld in Söders Kassen gebracht - Geld, das Seehofer nun für kulturelle Projekte ausgeben möchte.
Dabei dürfe aber nicht der Neid der bayerischen Bezirke entscheidend sein, der in der Vergangenheit oft dazu geführt habe, dass gar nichts geschehen sei. "Wir machen jetzt beides: In München in einen Konzertsaal investieren, aber auch in Hof oder Coburg Geld für die Kultur geben", sagte Seehofer zur Süddeutschen Zeitung.
Das wichtigste Projekt sei ein neuer Konzertsaal auf der Münchner Museumsinsel. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) hatte im Dezember den früheren Kongressbau am Deutschen Museum als idealen Standort auserkoren.
Auch Seehofer begeistert sich dafür: Hier sei eine ideale Verbindung von Wissenschaft und Technik, Kunst und Musik möglich, die die Spitzenklasse Bayerns in diesen Bereichen zeigen könne. Entscheidend sei nun, dass Kunstminister Heubisch zügig ein Gutachten vorlege, ob ein neues Konzerthaus auf der Münchner Museumsinsel wirklich zu realisieren sei.
Die Kostenschätzungen reichen von 80 bis 150 Millionen Euro. Geht es nach Seehofer, soll der Löwenanteil von Privatleuten aufgebracht werden. Seehofer rechnet mit erheblichen Spenden aus der Münchner Bürgerschaft ("diesen Stiftergeist dürfen wir nicht enttäuschen"). Auch habe er feste Zusagen aus der bayerischen Wirtschaft.
Darüber hinaus müsse geprüft werden, ob Mittel genutzt werden können, die zur Sanierung des Deutschen Museum bereits bewilligt sind. "Den Rest legen wir drauf", sagte Seehofer. Er sei sich sicher, dafür nicht nur im Kabinett, sondern auch im Landtag eine klare Mehrheit zu bekommen.
Seehofers Versprechen löste bei den Konzertsaalbefürwortern in Berlin Begeisterung aus. BR-Chefdirigent Mariss Jansons bedankte sich auf offener Bühne "für den neuen Saal". Hans-Robert Röthel vom Konzertsaal-Verein kündigte an, Spenden sammeln zu wollen, die mindestens 30 Prozent der Kosten decken.
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(SZ vom 11.01.2012/tob)
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Die neueste Antwort
Die Gelder für das Deutsche Museum MÜSSEN auch dem Deutschen Museum zugute kommen.
Es ist auch absolut unbegreiflich wie Herr Heckel, Museumsdirektor, sein Amt missbraucht und diese Pläne befürwortet.
Man stelle sich das mal vor: Ein Museumsdirektor bekommt 400 Mio für sein absolut heruntergekommenes Museum (und sagt noch, dass das Geld nicht ausreicht). Wenig später fordert er einen KonzertNEUbau, der das Geld für 'SEIN Museum auffrisst!!!!!
Es gibt viele Verrücktheiten, aber das ist der absolute Gipfel!!!!
Wir können es uns nicht leisten, einen Museumsdirektor zu bezahlen, der das Museumsgeld für seine private Leidenschaft (die der Musik) ausgibt.
1. Für wie bl... halten uns denn die Politiker???? Wer den Bürgern heute noch glaubthaft machen will, dass
man für 150 Mio einen
NEUEN Konzertsaal baut, der SPEKTAKULÄR ist (Lage und Stararchitekt), wobei der alte Konzertsaal ABGERISSEN werden muss (Vorsicht Kosten) und die INSELLAGE zusätzliche Kosten verschlingt, und die Frage der ÖFFENTLICHEN NAHVERKEHRS und die PARKSITUATION noch nicht geklärt sind,
der sagt uns nicht die Wahrheit!!!!!! Für 150 Mio kriegen die höchstens die Innenausstattung für den Saal und den Eingangsbereichf, evtl noch das Dach.
Die S-Bahnstationen Isartor und Gasteig sind so weit weg, dass man daas lles noch ersch9ießen muss: Das íst richtig teuer,
Tiefgaragen auf der Insel zu bauen: Das grenzt an Wahnsinn!!!!
Das Projekt ist mit mindestens 500 Millionen zu veranschlagen, wenn alles zusammengerechnet wird.
Ich frage mich, was der gute Herr Aiwanger dazu zu sagen hat???? Jetzt fängt der auch schon an zu taktieren und hält sich raus (Koalitionsverhandlungen stehen evtl. noch an!!!!!).
Es gibt in München Standorte die weitaus besser sind UND die günstiger im Hinblick auf Kosten und auf die Lage sind!!!!
Leute: Das ist nicht irgendein Geld, NEIN das sind UNSERE Gelder!!!!
Die Gelder für das Deutsche Museum MÜSSEN auch dem Deutschen Museum zugute kommen.
Es ist auch absolut unbegreiflich wie Herr Heckel, Museumsdirektor, sein Amt missbraucht und diese Pläne befürwortet.
Man stelle sich das mal vor: Ein Museumsdirektor bekommt 400 Mio für sein absolut heruntergekommenes Museum (und sagt noch, dass das Geld nicht ausreicht). Wenig später fordert er einen KonzertNEUbau, der das Geld für 'SEIN Museum auffrisst!!!!!
Es gibt viele Verrücktheiten, aber das ist der absolute Gipfel!!!!
Wir können es uns nicht leisten, einen Museumsdirektor zu bezahlen, der das Museumsgeld für seine private Leidenschaft (die der Musik) ausgibt.
1. Für wie blöd halten uns denn die Politiker???? Wer den Bürgern heute noch glaubthaft machen will, dass
man für 150 Mio einen
NEUEN Konzertsaal baut, der SPEKTAKULÄR ist (Lage und Stararchitekt), wobei der alte Konzertsaal ABGERISSEN werden muss (Vorsicht Kosten) und die INSELLAGE zusätzliche Kosten verschlingt, und die Frage der ÖFFENTLICHEN NAHVERKEHRS und die PARKSITUATION noch nicht geklärt sind,
der sagt uns nicht die Wahrheit!!!!!! Für 150 Mio kriegen die höchstens die Innenausstattung für den Saal und den Eingangsbereichf, evtl noch das Dach.
Die S-Bahnstationen Isartor und Gasteig sind so weit weg, dass man daas lles noch ersch9ießen muss: Das íst richtig teuer,
Tiefgaragen auf der Insel zu bauen: Das grenzt an Wahnsinn!!!!
Das Projekt ist mit mindestens 500 Millionen zu veranschlagen, wenn alles zusammengerechnet wird.
Ich frage mich, was der gute Herr Aiwanger dazu zu sagen hat???? Jetzt fängt der auch schon an zu taktieren und hält sich raus (Koalitionsverhandlungen stehen evtl. noch an!!!!!).
Es gibt in München Standorte die weitaus besser sind UND die günstiger im Hinblick auf Kosten und auf die Lage sind!!!!
Leute: Das ist nicht irgendein Geld, NEIN das sind UNSERE Gelder!!!!
Nur weil sich der Heubisch sich selbst ein Denkmal setzen will: EINE FRECHHEIT!!!!
Da freun sich sicher alle Bürger und Bürgerinnen, die kaum das Geld zum Leben haben. Kein Brot, aber dafür umsomehr Kultur.
Wäre hier nicht sinnvoller Geld in den Ausbau der Krippen- und Kitaplätze (die übrigens auch ein Versprechen sind/waren) zu stecken????
Paging