Dem mutigen Einsatz von Polizeiobermeister Tobias E. verdankt ein 63-jähriger Grieche sein Leben. Der Mann war am Samstagabend gegen 20.15 Uhr aus Unaufmerksamkeit in der Nähe der Mariannenbrücke in die Isar gestürzt - das Flussbett hinter der Praterinsel ist besonders tief, die Strömung schnell. Als die Polizei eintraf, konnte sich der 63-Jährige gerade noch an einem Eisenrohr festhalten. Die Leine, die Helfer ihm zuwarfen, konnte er vor lauter Schwäche nicht mehr ergreifen, und wegen der hohen senkrechten Ufermauern konnte er nicht aus der Isar gezogen werden. Der 23-jährige Tobias E. kletterte daraufhin mit einer Rettungsleine abgesichert in den eiskalten Fluss, schwamm zu dem Mann und hielt ihn so lange über Wasser, bis die Feuerwehr eintraf. Den Feuerwehrleuten gelang es, den Griechen mit Hilfe einer Drehleiter herauszuziehen. Er wurde mit starker Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht. Auch sein Retter Tobias E. musste, nach zehn Minuten im Wasser stark ausgekühlt, ambulant behandelt werden, der Beamte konnte aber bald wieder nach Hause gehen. Die Polizei geht von einem Unfall und nicht von einem Selbstmordversuch aus.

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chrm

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