Bei der "Langen Nacht der Musik" von Samstag auf Sonntag treffen sich in der Münchner Innenstadt Klassikfreunde und Rockfans beim Minnesänger, Jazzliebhaber arangieren sich mit Popsternchen und Travestiekünstler steigen auf Kabarettbühnen. Eine Orientierungshilfe.

Den härtesten Job in der Langen Nacht der Musik haben wohl die 20 Busfahrer, die die Gäste zwischen 20 Uhr und 3 Uhr morgens zu 120 Spielorten kutschieren: Vom Odeonsplatz aus, wo der Infostand der Veranstalter steht, gehen vier Rundtouren nach Schwabing (Linie 102), durch die Innenstadt (103), in den Nordwesten (104) und Osten (101).

Tanzen bis zum Umfallen - in dieser Nacht (fast) überall in München erlaubt. (© )

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Es ist bereits die vierte "Lange Nacht der Musik". In den vergangenen Jahren waren nach Angaben des Veranstalters mehr als 20.000 Besucher zu dem Festival gekommen.

An dem Event beteiligen sich auch die Staatsoper, die Muffathalle und die Münchner Philharmoniker. Am Stachus-Center ist eine Klangmeile mit Straßenmusikern verschiedenster Couleur geplant. Auf einigen Bühnen können die Besucher auch selbst zum Mikrophon greifen.

Die Busfahrer haben ihre Busse übrigens zur "grantlfreien Zone" erklärt, daran mögen sich auch die Passagiere halten, selbst wenn der Zehn-Minuten-Takt mal nicht eingehalten wird. So macht den Gästen auch ihr Job mehr Spaß: Sie müssen aus 400 Konzerten auswählen.

Sammeltickets zu 15 Euro gibt es an jedem Spielort. Ein Infozelt am Odeonsplatz ist die ganze Nacht hindurch geöffnet.

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