Immer wieder schlug ihr Schwager die aus Polen stammende Patrizia und ihre kleine Tochter. Der Vater des Mädchens ließ ihn gewähren.
Zu ihrer Mutter daheim in Polen kann Patrizia Z., 28, nicht mehr zurück, denn ihre Mutter ist selbst arm dran. Am liebsten wäre Patrizia Z. zusammen mit ihrer Tochter bei deren Vater geblieben. In der früheren gemeinsamen Wohnung aber lebte auch der Onkel der Tochter, der Patrizia immer wieder schlug. Für die junge blonde Frau mit der dreieinhalbjährigen Katharina wurde die Situation immer unerträglicher. Schließlich flüchtete sie aus der Wohnung. Denn der Vater ihrer Tochter ließ seinen gewalttätigen Bruder gewähren.
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Jetzt lebt Patrizia im Obdachlosenheim für Frauen, Karla 51, und hofft, dass sie eine langfristige Aufenthaltserlaubnis bekommt. Denn ihre Tochter ist durch Geburt Deutsche, mit ihr erhofft sie sich eine Zukunft in Deutschland. Über etwas Geld, um Spielzeug für ihre Tochter kaufen zu können, würde sie sich sehr freuen.
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(SZ vom 7.12.2004)
FKK-Slackliner Alexander Schulz
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