Eine junge Mutter hat am Wochenende versucht, ihre knapp vierjährige Tochter zu töten. Das kleine Mädchen erlitt massive Verletzungen am Hals.
Eine 28-jährige Mutter hat am Wochenende in München ihre dreieinhalb Jahre alte Tochter angegriffen und schwer verletzt. Sie soll ihr Kind bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Offenbar wollte sie das kleine Mädchen töten.
(© Foto: dpa)
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Der 31-jähriger Ehemann wurde am Samstagmorgen von seiner Ehefrau aus dem Schlaf gerissen. Die Frau, die nach Angaben der Münchner Polizei seit längerer Zeit unter psychischen Problemen leiden soll, erklärte ihrem Mann gegenüber, dass sie die gemeinsame Tochter getötet habe.
Nach ihren eigenen Angaben soll sie das Kind bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Die Frau forderte ihren Ehemann auf, sie selbst mit einem Küchenmesser, das sie schon bereithielt, zu töten.
Der Vater des Kindes stürzte sofort in das Zimmer der kleinen Tochter. Er riss das kleine Mädchen aus dem Bett, kümmerte sich um das Kind und verständigte die Polizei. Die anfahrende Streife traf ihn vor dem Haus an, das verletzte Kind hielt er in seinen Armen.
Die Streife brachte Vater und Tochter in ein nahegelegenes Krankenhaus. Das kleine Mädchen erlitt neben einem Schock massive Verletzungen am Hals und musste zur weiteren stationären Behandlung in eine andere Münchner Klinik gebracht werden.
Die Mutter konnte festgenommen und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden.
Das Motiv für die Tat dürfte nach Angaben der Polizei die seelische Verfassung der Mutter sein. Sie habe in ihrer ersten Befragung angegeben, dass sie aufgrund ihrer allgemeinen Lebenssituation komplett überfordert gewesen sei.
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(sueddeutsche.de/jkr/wib)
Studie zur Beliebtheit der Deutschen
Die neueste Antwort
Schön, dass der Herr B. jetzt ein neues Feindbild geliefert hat.
Herr Koch liefert die kriminellen Jugendlichen mit Migrantenhintergrund, Herr B. die Frauen aus den neuen Bundesländern.
Jaja, die "richtigen" Deutschen, die Westler mit Stammbaum, die sind ja friedlich, die tun nix, die wollen nur spielen.
"Sie habe in ihrer ersten Befragung angegeben, dass sie aufgrund ihrer allgemeinen Lebenssituation komplett überfordert gewesen sei."
Die arme Frau... irgendwie klar, dass bei solchen Fällen auch früher oder später reflexhaft nach dem Mann gefragt wird. Umgekehrt ist so etwas undenkbar.
Diese Aussage der Frau zeigt deutlich die gesellschaftliche Schieflage bei der moralischen Beurteilung von Gewaltverbrechen: Für Frauen gibt's psychiatrische Betreuung und viel Verständnis, für Männer lebenslänglich.
... seelische Notlage noch nie erlebt hat ist das sicher nicht nachvollziehbar. Wie schon geschrieben: Es gibt keine Entschuldigung dafür was sie getan hat aber ich kann durchaus nachvollziehen wie es zu einer solchen Situation kommt. Glauben Sie mir eins. In einer Extremsituation kann jeder zum Mörder werden und sollte daher das Urteilen über solche Menschen den Richtern überlassen.
Na dann im Schlafzimmer, oder im Hobbykeller oder auf dem Dachboden, da wird sich doch ein Plätzchen finden lassen. Warum nur müssen immer die Kinder dran glauben, wenn die Erwachsenen nicht mehr zurechtkommen??
Sie ist überfordert, ALSO muß die Tochter sterben? Nicht nachvollziehbar.
... (leider aus Nettiquettegründen zensiert) ....
"Und wo war eigentlich der Ehemann die ganze Zeit?"
Paging