Fahren ohne Fahrerlaubnis Ex-Fußballprofi Brehme muss vor Gericht

Muss sich wegen Fahrens ohne Führerschein vor Gericht verantworten: Andreas Brehme.

(Foto: dpa/dpaweb)

Andreas Brehme hat Ärger mit der Justiz: Der Ex-Fußballprofi muss sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor Gericht verantworten. Der 52-Jährige streitet alles ab - und hält an einer anderen Version fest.

Von Christian Rost

Ex-Fußballprofi Andreas Brehme hat Ärger mit der Justiz. In der kommenden Woche muss er sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor dem Münchner Amtsgericht verantworten. Der 52-Jährige wehrt sich gegen einen Strafbefehl über 7000 Euro. Diese Summe soll er bezahlen, weil er am 9. Juni 2012 angeblich mit seinem Auto losfahren wollte, obwohl er das nicht durfte.

Sein Fahrzeug stand an jenem Tag in der Leopoldstraße. Die Polizei war gerade dabei, parkende Autos zu entfernen, um Platz für die Fanmeile für die Fußball-EM zu schaffen. Der ehemalige Nationalspieler, der 1990 in Rom das entscheidende Tor zum WM-Sieg geschossen hatte, sperrte um die Mittagszeit seinen Wagen auf, als Polizisten vorbeikamen und ihn kontrollierten. Sie warfen dem in München und Kitzbühel lebenden Ex-Profi vor, er habe sich ohne Führerschein ans Steuer setzen wollen. Brehme bestreitet das. Seinen Angaben zufolge habe er einen Fahrer beschäftigt, seit ihm nach einer Trunkenheitsfahrt im Jahr zuvor der Führerschein abgenommen worden war. Der Chauffeur sei erst nach ihm am Wagen in der Leopoldstraße eingetroffen. Die Polizei glaubte Brehme nicht und leitete die Anzeige an die Staatsanwaltschaft weiter. Die fordert nun 35 Tagessätze je 200 Euro von dem Privatier und DFB-Botschafter.