Ein Betrunkener hat in der U-Bahn mit einer Bierflasche auf eine Münchnerin eingeschlagen. Passanten stellten den Täter.
Ein betrunkener 26-Jähriger hat in der Nacht auf Dienstag ohne erkennbaren Grund mit einer Bierflasche auf eine 48-jährige Münchnerin eingeschlagen. Couragierte Passanten verhinderten einen weiteren Angriff und stellten den aggressiven Täter.
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Die Grafikerin stand gegen 0.50 Uhr am Bahnsteig der U-Bahnstation Implerstraße und wartete mit einer Bekannten auf den nächsten Zug. Da kam ein offensichtlich Betrunkener auf sie zu und pöbelte sie an. Die Frau verbat sich das, und als sie mit ihrer Freundin davonging, folgte ihr der 26-Jährige und schlug ihr von hinten mit einer Bierflasche auf den Kopf.
Dann schimpfte er auf die stark blutende Frau ein und beleidigte sie sexuell. Mehrere Passanten am Bahnsteig reagierten sofort und stellten den Mann zur Rede. Der wurde noch aggressiver und ging auf die Fahrgäste los. Im anschließenden Gerangel stürzte der 26-Jährige durch den Stoß eines 42-jährigen Handwerkers auf die U-Bahngleise. Dabei zog er sich einen komplizierten Bruch der rechten Hand zu.
Die Zeugen halfen dem Mann wieder zurück auf den Bahnsteig und übergaben ihn der Polizei. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
(SZ vom 12.11.2009/wim/sonn)
Kapitalabzug aus Südeuropa
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....es geht in der Diskussion nicht mehr um das Problem an sich, nämlich latent steigende Gewaltbereitschaft gegen zufällig vorbeigehende Bürger und deren Analyse und die Ursachen Forschung dafür, sondern um lächerliche Nebenkriegsschauplätze wie es uns ja auch tagtäglich von der Politik vorgeführt wird.
Sicherheit versteht sich heute in totaler Überwachung von Computern, Telefonen und Bankkonten etc. und das Alles mit der scheinheiligen Terrorismus Begründung ?
Die allgemeine Sicherheit der Bürger fällt hinten runter, da werden nachts Autos abgefackelt, Chaoten plündern Läden usw. usw. usw. und die Saats - und Sicherheits Macht mit ihren dazu zuständigen Organen sind absolut hilflos weil immer mehr an der Personalschraube nach unten gedreht wird.
Leider wird das aber auch von den Journalisten in solchen, wie bei den jüngsten Fällen überhaupt - und auch im Zusammenhang schon gar nicht mehr angesprochen.
Hauptsache eine schöne Schlagzeile und ob das nun in der U-Bahn und aber auch im Zug geschehen ist, ist dann eigentlich auch schon wieder zweitrangig.
Das warum und weshalb interessiert weder die Politik noch die Presse.
Wenn man sagt "in der U-Bahn", so muß das nicht wörtlich gemeint sein. Es kann genau so gut bedeuten: "im U-Bahnhof" oder "in den U-Bahn-Anlagen" o. ä.
Maßgeblich ist nicht grammatische Korinthenkackerei, sonder der allgemeine Sprachgebrauch.
So viel zum Thema Sauberkeit und Seriosität.
"Ein Betrunkener hat in der U-Bahn mit einer Bierflasche auf eine Münchnerin eingeschlagen. Passanten stellten den Täter. "
"Im anschließenden Gerangel stürzte der 26-Jährige durch den Stoß eines 42-jährigen Handwerkers auf die U-Bahngleise."
Diese beiden Sätze widersprechen sich doch.
Entweder der Streit war IN der U-Bahn, dann kann der Täter aber nicht auf die Gleise gestürzt sein. Oder es war außerhalb der U-Bahn und sowohl die Schlagzeile als auch der Untertitel dieses Artikels wären damit falsch, irreführend und reißerisch.
Sauberer Journalismus scheint selbst bei vermeintlich seriösen Zeitungen immer seltener zu werden, das mausert sich langsam zur Marktlücke.
Wenn auch einige Foristen, völlig zu Recht, die Deckung eines Angriffs zu Verteidigung durch unser Rechtssystem gedeckt wissen wollen, so sieht die Realität zumeist anders aus.
Die Deckung ist nämlich sehr, sehr limitiert und man schiesst als Helfer sehr schnell übers Ziel hinaus und das ist ausdrücklich nicht gedeckt. Von zentraler Bedeutung für den Fall wird noch sein, hatte der Schläger zur Zeit der Hilfeleistung noch die Flasche in der Hand und somit eine Waffe oder lag die Flasche irgendwo. Solche Kleinigkeit entscheiden dann über die zulässige Gegenwehr. Wer läuft schon in einer solchen Situation mit Gesetzbuch und schaut nach welcher Schlag gerechtfertigt ist. Unterlässt man eine Hilfeleistung, so ist das auch strafbar und das bezeichne ich als Wahl zwischen Pest und Cholera.
Wer in diesem Fall glaubt, dass sich der brutaler Schläger nicht mit einem Anwalt Schmerzensgeld holen wird, der lebt in einer Traumwelt. Der Handwerker wird vor Gericht sicherlich erklären müssen weshalb der Stoss auf die Schienen erfolgte und nicht z.B. auf den U-Bahnvorplatz. Der Handwerker, der sicherlich nicht betrunken war, konnte die Konsequenzen abschätzen und hat somit sicherlich eine fragewürdige Entscheidung mit dem Stoss auf die Schienen getätigt. Wie gesagt alles aus der Sicht der Justiz und nicht aus Sicht von gesundem Menschenverstand.
Im bin mir sicher, dass vor Gericht noch so einiges ans Tageslicht kommen wird. Dies wird nicht die eigentliche Tat beschönigen, aber schon die kleinste Provokation vom Opfer vermindert das Strafmass des Schlägers.
Ich war für Zililcourage, aber habe meine in dieser Hinsicht geändert und wähle lieber Cholera als die Pest. Soll aber jeder selbst entscheiden, den Erlebnisse prägen.
' ...
Immer die Märchen und Mhyten über die armen Helfer die irgendwelche Strafen zu befürchten haben... '
Ich möchte nicht behaupten, dass Du völlig Unrecht hast, aber ich bin vorbestraft, weil ich vier Männer davon abgehalten habe, weiter auf eine älteres Ehepaar einzutreten. Da war nichts mit exzessiver Gewalt oder Notwehrüberschreitung etc von meiner Seite aus. Vielleicht, weil ich Ausländer bin ...
Keine Ahnung.
Aber ich kann jeden verstehen, der sich nicht einmischt. Würde ich auch nicht mehr tun, wenn eine Kamera oder Zeugen in der Nähe sind. Und wenn ich jemandem in einer solchen Situation helfen würde, bin ich garantiert nicht mehr da, wenn die Bullen anrücken.
Paging