Die Reisegruppe der drei in der Türkei entführten Deutschen ist nach Bayern zurückgekehrt. Die Maschine mit den zehn Bergsteigern landete am Freitagabend in München - die Hoffnung auf eine rasche Freilassung ihrer gekidnappten Kameraden wird indes immer geringer.

Die Kameraden der drei am Ararat in der Türkei entführten deutschen Bergsteiger sind wohlbehalten nach Deutschland zurückgekehrt. Die Linienmaschine mit den sieben Männern und drei Frauen an Bord landete am Freitagabend gegen 22.00 Uhr auf dem Flughafen München.

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Angehörige und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) empfingen die Heimkehrer abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Hoffnungen auf eine rasche Freilassung der gekidnappten Bergsteiger waren zuvor immer mehr geschwunden.

Die Entführer wollen ihre Geiseln nach eigenen Angaben solange festhalten, bis die Bundesregierung eine Erklärung abgibt, dass Deutschland seine "feindliche Politik gegenüber dem kurdischen Volk und der PKK" aufgibt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) machte am Freitag jedoch erneut deutlich, dass die Bundesregierung auf keine Bedingungen der Rebellenorganisation eingehen wird.

Den Kameraden der Entführten gehe es den Umständen entsprechend gut, hatte der Reiseveranstalter seb-tours im Internet mitgeteilt.

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(sueddeutsche.de/dpa/aho)