Sechsmal ist ein 23-jähriger Gastwirt in seine eigene Kneipe im Westend eingebrochen. Jetzt hat eine DNS-Spur den Täter überführt.
Sechsmal ist ein 23-jähriger Gastwirt in seine eigene Kneipe im Westend eingebrochen, hat Zigaretten- und Geldspielautomaten aufgebrochen und ausgeleert und der Polizei immer die Geschichte vom unbekannten Einbrecher aufgetischt. Bei seinem letzten Coup allerdings verletzte er sich leicht und hinterließ eine Blutspur. Ein DNS-Vergleich führte die Polizei schließlich zum wahren Täter.
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(© Foto: istock)
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Der 23-jährige Bojan M. war bei der Polizei ohnehin kein unbeschriebenes Blatt. Eigentumsdelikte, Betrug, Unterschlagung - deshalb war der Mann schon zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden, die er momentan auch absitzt. Das Kreisverwaltungsreferat hatte seine Gaststätte, das "il bacio" an der Schwanthalerstraße, schon vor längerem geschlossen. Zeitgleich hatten Beamte des Erkennungsdienstes die Blutspur vom letzten Einbruch im September 2008 gesichert und mit den vorhandenen Daten verglichen. Jetzt fanden sie heraus, dass die Blutspuren vom Wirt selbst stammten.
Bei seiner Vernehmung durch die Kriminalpolizei legte der 23-Jährige schließlich ein Teilgeständnis ab. Er hatte mit seinem eigenen Schlüssel immer nachts die Gaststätte aufgesperrt, die Automaten aufgebrochen und Zigaretten sowie Geld entwendet. Die sechs Einbrüche verübte er im Zeitraum zwischen 17. April und 8. September. Den Diebstahlsschaden beziffert die Polizei auf rund 12000 Euro.
Geschädigt sind in diesem Fall die Automatenaufsteller, die die Geräte befüllen und das eingeworfene Geld entnehmen. Außerdem entstand durch die Aufbrüche an den Automaten ein Sachschaden in Höhe von rund 4800 Euro. Den 23-jährigen Häftling erwartet nun ein neues Ermittlungsverfahren.
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(SZ vom 19.03.2009)
Partyzone Flußufer
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Das ist ja lustig.Wahrscheinlich war es nicht der beste Wirt und deshalb hat Er nachgeholfen.Die Gäste:"Was schon wieder eingebrochen worden?".Der Wirt:"Siehst ja!.
Ich lach mich schwindlig.hahaha