Mit einem Messerstich hat eine 29-Jährige nach einem Streit ihren Ehemann getötet. Zunächst hatte die Frau behauptet, ihr Mann habe sich bei einem Sturz tödlich verletzt.
Eine 29-jährige Frau hat in München ihren Ehemann erstochen. Das Paar aus Serbien hatte am Sonntagnachmittag heftig gestritten, als die Frau nach einem Küchenmesser griff und ihrem 38 Jahre alten Mann in die Brust stach, wie die Polizei nun mitteilte.
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Als die Beamten und Sanitäter am Tatort eintrafen, lag der Mann auf dem Boden und war nicht mehr ansprechbar. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Er starb er noch in der Wohnung infolge innerer und äußerer Blutungen.
Die Frau hatte der Polizei per Notruf gemeldet, ihr Mann habe sich bei einem Sturz mit einem Messer am Arm verletzt und dabei viel Blut verloren. Die Verletzungen des Mannes passten allerdings nicht zu dem geschilderten Tathergang. Neben einer Stichwunde stellten Rechtsmediziner auch eine Verletzung fest, die beim Abwehren eines Messerangriffs entstehen kann.
In einer ersten Vernehmung am Sonntag blieb die 29-Jährige zunächst bei ihrer Version, gestand dann aber am Montag die Tat. Als Grund gab sie an, dass der 38-Jährige sie und die gemeinsamen Kinder in den vergangenen Wochen mehrfach beleidigt und geschlagen habe.
Bei dem Streit am Sonntag habe sie schließlich zum Messer gegriffen, mit dem sie zuvor noch in der Küche gearbeitet hatte. Die Sturzgeschichte habe sie erfunden, um nicht ins Gefängnis zu müssen und zu ihren Kindern zurückkehren zu können.
Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl gegen die 29-Jährige. Die drei Kinder des Ehepaares im Alter von zehn Monaten, dreieinhalb und zwölf Jahren wurden nach Polizeiangaben bei Familienangehörigen untergebracht.
(sueddeutsche.de/ddp-bay/sonn)
Brasiliens Präsidentin Roussef
Die neueste Antwort
Nicht alles richtig gemacht.
Sofort eine passende "Story" hartnäckig zu präsentieren und dann nachher auf "Affekt" zu plädieren wird schwierig.
Da gehört schon eine gewisse "Coolness" zu, einen Menschen umzubringen und danach sofort eine passende Story zu erfinden.
Gut, daß sie nicht in allen Details gepasst hat.
Die Kinder, die gar nichts dafür können. Ansonsten kann man wohl sehr wenig dazu sagen, da die genauen Umstände uns nicht bekannt sind.
Frauen begehen Beziehungstaten tatsächlich weniger aus dem Affekt, als es Männer tun. Darüber habe ich eine wissenschaftliche Studie gelesen. Frauen planen ihre Tat meist akribisch nach langem Leidensweg.
Häusliche Gewalt kommt wohl in den besten Familien vor. Die Frage ist immer nur, wie man damit umgeht. Sowohl jener Part, der Gewalt ausübt als auch jener Part, der Gewalt erfährt. Es gibt keine Familie in perfekter Harmonie und der Menschheit größtes Problem ist nach wie vor das Zusammenleben. Das hat sich seit tausenden Jahren nicht geändert.
Ich trauere um alle Menschen, die gewaltsam ihr Leben verlieren mussten aber auch um alle Menschen, die ein Leben lang unter den traumatischen Erinnerungen zu leiden haben, die Gewalt auslöst. Egal welchen Geschlechts...
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