Bei einer Routineuntersuchung eines Mannes aus dem Landkreis ist ein Ehec-Keim entdeckt worden. Bisher aber ist die Krankheit nicht ausgebrochen.
Noch am vergangenen Freitag meldete das Dachauer Gesundheitsamt auf Nachfrage, dass ihm kein Fall von Ehec-Erkrankung im Landkreis Dachau vorliegt. Auf dessen Internet-Seite befindet sich eine Statistik, auf welcher sämtliche Ehec-Fälle seit 1998 aufgeführt sind. Am Montag gab die Behörde bekannt, dass bei der Routineuntersuchung eines Mannes ein Ehec-Keim entdeckt worden sei. Fraglich ist aber, ob die Krankheit zum Ausbruch kommt, zumal keine Symptome vorlägen. Bekanntlich gebe es eine Vielzahl unterschiedlicher Ehec-Keime, hieß es bei der Behörde. Hans Bergemann, Leiter des Gesundheitsamts, teilte weiter mit, dass der fragliche Ehec-Keim "aller Wahrscheinlichkeit nichts mit der derzeit in Norddeutschland grassierenden Epidemie zu tun hat". Dem Verdacht widerspreche die Gesamtkonstitution des Mannes. Außerdem sei er nicht in Norddeutschland gewesen. Das Ergebnis der Untersuchung des Patienten erwartet der Leiter des Gesundheitsamtes am heutigen Dienstag.
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Seit Montag gibt es den ersten Ehec-Verdachtsfall im Landkreis Dachau. (© dpa)
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(SZ vom 31.05.2011)
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