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Sándor M. braucht Möbel für seine Wohnung

Kein Nachbar hat bisher bei ihm geläutet, um ihn vielleicht lauthals und freudig als frisch zugezogenen Mitbewohner im Haus zu begrüßen. "Wunderbar", sagt Sándor M. (Name geändert). Gerade die zurückhaltende, ruhige Atmosphäre rund um seine neue Wohnung schätzt der zurückhaltende ältere Herr als großen Pluspunkt. Ein kurzer Gruß im Treppenhaus, das freut ihn natürlich schon. Aber Lärm, Hektik und Trubel kann Sándor M. nur schwer ertragen, da er seit Jahren an Ängsten leidet. Umso glücklicher ist er über seine Unterkunft, die er gerade bezogen hat. "Wie ein Sechser im Lotto."

Balkon, helle Fensterfront, großes Bad und sogar ein Abstellraum, Sándor M. zählt alle Vorteile mit Begeisterung auf. Zudem liege das Appartement in einer oberen Etage, das gebe ihm Sicherheit. Allerdings hat der Umzug viel Kraft gekostet. Allein die Behördengänge - Wohnsitz ummelden, Strom anmelden, einen Elektriker finden, der ihm den Herd anschließt. Immer wieder mit dem Bus durch die Stadt, nicht alles konnte der Rentner mit dem Fahrrad erledigen. Und auch finanziell war der Wohnungswechsel ein Kraftakt. "Viele Kleinigkeiten, hier 50 Euro und dort."

Dabei ist sein Spielraum gering, da er wegen seiner Erkrankung nicht mehr arbeiten kann. Auch die letzten, sorgsam gehüteten Rücklagen sind jetzt aufgezehrt. "Mein Konto ist auf Null, ich bin praktisch pleite." Und das, obwohl diverse Möbel fehlen. Gerne würde er mehr Ordnung schaffen, "denn momentan stehen noch einige Umzugskisten herum". Ein Durcheinander, das Sándor M. enorm stört, doch der nötige Stauraum zum Aufräumen fehlt noch. Kleiderschrank, Badezimmerkästchen und Schuhregal stehen ganz oben auf seiner Wunschliste. Neu müsste das Mobiliar gar nicht sein. Aber beim Gebrauchtmöbelmarkt der Caritas würde er sich gerne umsehen, um das Nötige zu erwerben. Dort, das hat er bereits erfahren, wird er auch Hilfe beim Transport erhalten.