Gleich mehrere Streifenwagen rückten nach Karlsfeld aus: Ein Mann wollte nachts Gestalten in seinem Garten gesehen haben. Als die Beamten die Spuren im Schnee genauer untersuchten, staunten sie nicht schlecht.
Selbst der strengste Winter hat Angst vor dem Frühling, sagen die Finnen. Und ein gestandener Mann fürchtet finstere Gestalten, sagt die Dachauer Polizei. Sie wurde am Dienstag, nachts um 1.45 Uhr, von einem Bewohner eines Einfamilienhauses nach Karlsfeld gerufen.
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Gleich mehrere Streifenwagen rückten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch aus, weil ein Karlsfelder sich vor Dieben fürchtete. (© dpa)
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Der 28-Jährige wollte mehrere Personen um das Gebäude schleichen gesehen haben und bangte um seinen geliebten BMW. Er gab zudem an, zuvor auch noch einen seltsamen Anruf bekommen zu haben. Daraufhin rückten laut Polizei gleich mehrere Streifenwagen aus, denn Unterstützung kam auch noch von ortsnahen Einsatzkräften des Präsidiums München.
Diebe oder Einbrecher konnten von den Beamten allerdings nicht ausgemacht werden. Dafür entdeckte die Dachauer Streife in der geschlossenen Schneedecke rund um das Haus Spuren, die sie Tieren zuordnete. Kleinlaut habe der überängstliche Mann eingeräumt, dass er sich wohl getäuscht habe.
Die Polizei zog wieder ab, der 28-Jährige, so die Ermittler, legte sich daraufhin beruhigt ins Bett.
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(SZ vom 04.02.2011/tob)
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