Das Gesundheitsamt gibt Entwarnung: Der bei einem Dachauer Patienten festgestellte Ehec-Keim hat nichts mit der Epedemie in Norddeutschland zu tun.
In keinem Zusammenhang mit der in Norddeutschland grassierenden Epidemie steht der jüngste Ehec-Fall in Dachau. Dies bestätigte Michael Weber, Sprecher des ärztlichen Leitungsgremiums der Amperklinik, auf Nachfrage. Eine Laboruntersuchung habe gezeigt, dass der in einem Patienten bei einer Routineuntersuchung gefundene Darm-Keim das sogenannte Schiga-like Toxin I bildet.
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Der Ehec-Verdachtsfall in Dachau hat sich nicht bestätigt. (© dpa)
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Der gefährliche Ausbruchskeim in Norddeutschland gibt das "Schiga-like Toxin II" ab. Wie Weber weiter sagt, geht es dem Patienten, der wegen anderer Erkrankungen in die Amperklinik eingeliefert worden war, "klinisch erstaunlich gut". Er habe keinen Durchfall mehr und kein Anzeichen des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS).
Der bei ihm festgestellte Ehec-Keim komme in Bayern "sporadisch immer wieder einmal" vor. Nach Angaben von Weber liegt der Patient isoliert auf einer Station, nächste Woche werde eine Kontrolluntersuchung vorgenommen.
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(SZ vom 01.06.2011)
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