Am Sonntag entscheiden die Wähler über ein totales Rauchverbot in Bayern. Die Dachauer beschäftigt das weniger als vermutet.
Am Sonntag entscheiden die Wähler Bayerns über die Zukunft des Nichtraucherschutzes. Allerdings beschäftigt der von einem breiten Bündnis getragene Volksentscheid über ein totales Rauchverbot die Dachauer weniger als vermutet.
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Die Wähler Bayerns stimmen am Sonntag über ein totales Rauchverbot ab. (© ag.ddp)
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Konrad Engel, Leiter des Wahlamts in Dachau, spricht von einer "geringen Anzahl an Briefwahlanträgen". So seien bis Freitagvormittag 2009 Stimmzettel beantragt worden. Ein Großteil davon sei auch schon eingegangen. Er selbst hätte einen höheren Ansturm erwartet und mit bis zu 3000 Anträgen wie bei der Europawahl gerechnet. Laut Engel hätten viele ihre Unterlagen abgeholt und die Stimmabgabe direkt vor Ort getätigt.
So sind in Karlsfeld bereits um die 870 der 1025 beantragten Stimmzettel eingegangen. Dazu kommen 429 gestellte Anträge in Bergkirchen, 422 in Petershausen und 280 in Vierkirchen.
Nach Einschätzung von Florian Wiesent vom Einwohnermeldeamt Vierkirchen wird die Wahlbeteiligung in Bayern wohl allgemein nicht sehr hoch ausfallen. So würden bei Kommunalwahlen in der Regel fast dreimal so viele Anträge zur Briefwahl gestellt.
Wie haben die Bayern beim Volksentscheid abgestimmt? Was wird sich ändern? Ergebnisse und Hintergründe lesen Sie am Sonntagabend auf www.sueddeutsche.de/rauchverbot
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(SZ vom 03.07.2010/rieg/afis)
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