Die Geldbörse war weg - da beschuldigte ein Rentner einen Bekannten, ihn brutal überfallen zu haben. Der Polizei kommen Zweifel an der Geschichte. Zu Recht.
Es klang recht dramatisch, als ein 76 Jahre alter Rentner im doch eher beschaulichen Altomünster in der vergangenen Woche bei der Polizei meldete, Opfer eines Raubüberfall geworden zu sein. Geschehen sei das ganze am Montag voriger Woche gegen 21 Uhr am Bahnhof Altomünster. Der Rentner gab an, ein ihm namentlich Bekannter habe ihn mit der Faust geschlagen und seine Geldbörse entwendet, als er gerade seine an einem Geländer angekettete Gehhilfe losmachen wollte.
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Doch den ermittelnden Beamten der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck kam an der Schilderung des vermeintlichen Tathergangs einiges merkwürdig vor, und es stellte sich schließlich heraus, dass der alte Mann den Überfall nur vorgetäuscht hatte. Den Geldbeutel hatte er wohl einfach verloren, wie er bei der Polizei mittlerweile einräumte. Die Beamten vermuten private Gründe hinter der Verdächtigung eines Unschuldigen, für die sich der Rentner demnächst in einem Strafverfahren verantworten muss.
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(SZ vom 15.07.2010/hai)
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