Mit einer bunten Parade haben Schwule und Lesben gefeiert. Beteiligte und Politiker forderten gegenseitige Hilfe und Solidarität.
Politiker und Vertreter verschiedener schwul-lesbischer Vereine hielten am Marienplatz Reden zum diesjährigen CSD-Motto "Wir sind füreinander da".
Anzeige
Die Parade, bunte Infostände in der ganzen Stadt, Straßenfeste und eine Open-Air-Disco zogen nach Angaben der Polizei mehrere tausend Besucher an.
Bei wummernder Dancefloor-Musik verwandelten die Teilnehmer der Parade in ihren fantasievollen Verkleidungen das Stadtzentrum Münchens für drei Stunden in eine Party-Zone.
Mit von der Partie war ein gutes Dutzend geschmückter Wagen und eine ganze Flotte aus Fahrrad-Rikschas. Die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand winkten, tanzten und ließen sich von der guten Laune anstecken. Der Schirmherr des CSD, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, freute sich über drei Jubiläen der Münchner Community.
Der schwule Verein "Sub" feierte sein 20-jähriges Bestehen, die Lesbenberatungsstelle "LeTra" 10-jähriges Jubiläum. Seit 10 Jahren ist außerdem die Rosa Liste im Münchner Rathaus vertreten. Der Stadtrat der Rosa Liste, Thomas Niederbühl, lobte die Bemühungen der Vereine um Gleichstellung, die große Fortschritte erzielt hätten. Er kritisierte jedoch bleibende Diskriminierungen, etwa im Adoptionsrecht und bei der Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften.
(sueddeutsche.de/dpa)
Analyse des DFB-Kaders
Die neueste Antwort